Gesundheit als Wirtschaftszweig
Zukunft FDelP für Entwicklungsstrategie
Delmenhorst - Die Stadt Delmenhorst muss künftig verstärkt auf zukunftsträchtige Wirtschaftszweige, zum Beispiel die Gesundheitswirtschaft, setzen. Das fordert Uwe Dähne, Vorsitzender der FDelP-Stadtratsfraktion. „Alle wesentlichen Eckpunkte für die Entwicklung von Delmenhorst weisen auf die Notwendigkeit einer neuen Strategie hin. Die Einwohnerzahl der Stadt nimmt ab, der Altersdurchschnitt steigt, die Gewerbe- und Einkommenssteuereinnahmen sind viel zu gering und die Anzahl von €400 Euro-Jobs ist wie die Anzahl der Transferleistungsempfänger viel zu hoch“, schreibt Dähne in einer Pressemitteilung. Wenn die Stadt strategisch auf Herkömmliches fixiert bliebe und nicht umsteuere, werde sich die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen immer weiter öffnen.
Es gebe jedoch Wirtschaftszweige, von denen auch Delmenhorst profitieren könnte, wie die Gesundheitswirtschaft. Ihr habe auch die IHK zusammen mit dem Verband Metropolregion Bremen-Oldenburg gute Zukunftschancen attestiert. Dähne: „Einerseits werden die Menschen immer älter, so dass ein größerer Bedarf besteht. Andererseits leben die Menschen auch umweltbewusster und sind bereit, dafür mehr Geld auszugeben.“ Diese Entwicklung könnte auch, so der FDelP-Ratspolitiker, einem spezifischen Tourismus zugute kommen, wenn er sich an diesen Bedürfnissen ausrichtet.
Dähne: „Die FDelP-Fraktion fordert daher die Verwaltung und vor allem die Wirtschaftsförderung auf, die Potenziale der Gesundheitswirtschaft und des Gesundheitstourismus zu nutzen und eine entsprechende Entwicklungsstrategie für Delmenhorst zu entwickeln. Hier könnte die Mitgliedschaft der Stadt in der Metropolregion endlich einmal konkrete Vorteile zeigen.“
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