Stadt ist „Wermutstropfen“ bei der Bundeswehrreform
Stellenreduzierung Thomas Kossendey bei der „politischen Kohlfahrt“ des CDU-Kreisverbandes
Thomas Kossendey (4. von links, vordere Reihe) inmitten der Kohlfahrer des CDU-Kreisverbandes. BILD: Mechthild Voigt 
Delmenhorst - Ein „politisches Ereignis“ will CDU-Kreisgeschäftsführer Heinrich-Karl Albers aus den seit Jahren von ihm organisierten Kohlfahrten machen. Den Start erlebten rund 70 Teilnehmer am vergangenen Sonnabend. Der Parlamentarische Staatssekretär, Mitglied des Bundestages und Kohlkönig des örtlichen CDU-Kreisverbandes des vergangenen Jahres, Thomas Kossendey, gab einen Über- und Ausblick seiner Arbeit im Verteidigungsministerium.
Schwerpunkt bildete die Bundeswehrstruktur. „Eigentlich ist Niedersachsen noch ganz gut davongekommen“, merkte er an und kam dann auf den „Wermutstropfen Delmenhorst“ zu sprechen. Der Standort Adelheide mit der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne wird schrumpfen. Aufgelöst werden das Transportbataillon 165 und die Logistikbrigade. „Nach 1150 Stellen bis 2004 und 2490 nach der Reform 2000 werden künftig noch 1380 Soldaten in Delmenhorst ihren Dienst tun“, rechnete Kossendey vor.
Tröstlich sei, dass die Bundeswehr vor Ort nicht an Bedeutung verliere: “Eines der verbleibenden sechs Logistikbataillone der Steitkräftebasis wird in Delmenhorst sein.“
Erstmals an der CDU-Kohlfahrt nahm die neue Delmenhorster Stadträtin Barbara Bartels-Leipold teil. Albers begrüßte ferner die beiden Landtagsabgeordneten Annette Schwarz und Ansgar Focke, Bürgermeister Hermann Thölstedt, CDU-Fraktionsvorsitzenden Kristof Ogonovski, den ehemaligen Oberstadtdirektor Dr. Franz Cromme und die ehemalige Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen.
Zum neuen Königspaar wurden Maren Öttjes und Ansgar Focke auserkoren.
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