Wenn die neue Heimat Aussiedler krank macht
Russlanddeutsche Selbsthilfegruppe geplant
Delmenhorst - Im Rahmen des bundesweiten Projektes „Migration und Selbsthilfe“ lädt Tatjana Olenberger in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Fachdienst Gesundheit am Mittwoch, 1. Februar, um 18.30 Uhr zu einer russischsprachigen Informationsveranstaltung zum Thema „Psychische Störungen in Folge von Migration“ ins City-Center an der Langen Straße 1a ein.
Ziel des Projektes ist es, Menschen mit Migrationshintergrund den Ansatz der Selbsthilfe näherzubringen und muttersprachliche Gruppen zu gründen. Daran wirkt Tatjana Olenberger, die in Usbekistan geboren ist und seit 15 Jahren in Deutschland lebt, federführend mit. Die Veranstaltung dient als Einstieg zur geplanten Gründung einer russischsprachigen Selbsthilfegruppe für Migranten und deren Angehörige.
Zu Beginn der Informationsveranstaltung referiert der aus Russland stammende Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Andreas Uvarovski über mögliche Ursachen, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten bei psychischen Störungen in Folge von Migration. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Fragestellung und Diskussion.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Es wird um Anmeldung bei Tatjana Olenberger, Telefon 0176/34146001 gebeten.
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