Untersuchung soll Wege in die Zukunft aufzeigen
Delmenhorst 2025 Wie der demografische Wandel die Stadt verändern wird – Christoph Jankowsky entwickelt ein Konzept
von Wolfgang Bednarz
Delmenhorst - Delmenhorst verändert sich. Die Gesamtbevölkerung wird bis 2025 um 6,5 Prozent abnehmen, zugleich wird der Anteil der Jungen schrumpfen, der Anteil der Alten zunehmen. Ebenso der von Menschen mit Migrationsgeschichte.
Der angemessene Umgang mit dem demografischen Wandel ist eine Herausforderung für die Delmenhorster Verwaltung und die Politik. Christoph Jankowsky, Leiter des Fachdienstes Stadtentwicklung und Statistik in der Stadtverwaltung, will die Herausforderung annehmen, einen Arbeitskreis und einen Runden Tisch bilden und bis zum Herbst dieses Jahres eine Untersuchung vorlegen.
Ziel ist eine soziale Infrastruktur, mit der insbesondere das Bürgerengagement für soziale, bildende und kulturelle Interessen gefördert wird. Gleichzeitig sollen – wen wundert’s – Kostenersparnisse erreicht werden. Die beabsichtigte Vorgehensweise wird Jankowsky in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und zentrale Angelegenheiten am Dienstag, 14. Februar, vorstellen (Beginn um 17 Uhr im Rathaus, Großer Sitzungssaal).
Abhängig von der Siedlungsstruktur und der Wohnbauflächenentwicklung der Vergangenheit werden die Veränderungen von Stadtteil zu Stadtteil höchst unterschiedlich ausfallen. Jankowsky will die vorhandene Infrastruktur im Bestand erfassen, eine Prognose der Erfordernisse und des Bedarfes bis zum Jahr 2025 erstellen und überprüfen, welche vorhandenen Immobilien für welche Zwecke (um-)genutzt werden können. Dabei verfolgt er den Anspruch, eine soziale Infrastruktur mit kurzen Wegen für die Nutzer zu schaffen und die Begegnung der Generationen zu ermöglichen.
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