OLDENBURG, 11. März 2010


Am Arbeitsplatz auf Blutspende-Liege

Aktion LzO bittet Mitarbeiter um Engagement – 250 Angestellte beteiligt – DKMS-Typisierung


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Gut betreut (von links): LzO-Personaldirektor Johannes Reichelt, Blutspender Thorsten Riebe und Wilhelm Belke sowie LzO-Vorstandsvorsitzender Martin Grapentin BILD: Thorsten Ritzmann  Bild vergrößern

250 Mitarbeiter spendeten am Mittwoch jeweils einen halben Liter Blut. 140 ließen sich für die Knochenmarkspenderdatei typisieren.

von Thomas Husmann

Oldenburg - „Wir wollen nicht nur über Solidarität reden, wir praktizieren sie.“ In den Worten von Johannes Reichelt schwingt Stolz mit. Reichelt ist Personaldirektor der Landessparkasse zu Oldenburg, mithin Chef von 580 LzO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an diesem Mittwoch aufgerufen sind, Blut zu spenden und sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei typisieren zu lassen.

250 sind dem Aufruf gefolgt, haben sich in Listen eingetragen und stehen nun – über den Tag verteilt – Schlange auf einem Flur, von dem Schulungsräume abgehen, in denen nun Blut gespendet wird. Laut DRK ist es die größte Blutspendeaktion, die jemals in einem Oldenburger Unternehmen organisiert worden ist.

Gespendet wird auch im DRK-Bus, der vor dem Eingangsportal der LzO steht. 16 Liegen stehen bereit, auf denen den Männern und Frauen jeweils ein halber Liter Blut abgenommen wird. Dass dem Aufruf so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LzO in Oldenburg gefolgt sind, ist für Martin Grapentin, Vorsitzender des Vorstandes der LzO, besonders erfreulich: „Es beweist, dass die LzOer ihre Mitmenschen nicht vergessen und sich über ihre beruflichen Anforderungen hinaus gern für gesellschaftliche Belange zur Verfügung stellen.“ Die Kosten für die DKMS-Typisierung (50 Euro pro Person) übernimmt die LzO.

Dass nur 140 LzOer auf der Liste für die DKMS-Typisierung stehen, hat einen einfachen Grund – viele LzO-Mitarbeiter haben sich bereits typisieren lassen. Vier von ihnen konnten bereits mit einer Knochenmarkspende leukämiekranken Personen helfen – eine erstaunlich hohe Quote. Aufgrund der seit mehreren Jahren bestehenden Zusammenarbeit ist die LzO Mitglied im „Club der 1000“ der DKMS – einer Gemeinschaft von Unternehmen, Organisationen und bekannten Persönlichkeiten, die die DKMS aktiv im Kampf gegen die Leukämie unterstützen.

Nach dem großen Erfolg in Oldenburg hat Reichelt für die LzO in Westerstede einen Spendentermin vereinbart, weitere sollen in den übrigen n Regionaldirektionen im Weser-Ems-Gebiet folgen. Reichelt freut sich über die große Resonanz: „Wenn man unsere Mitarbeiter braucht, sind sie da.“

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