Beim Gas geben hat der röhrende Motor ausgedient
Automesse II Traditionelle und alternative Antriebstechnologien stehen in Weser-Ems-Halle im Zentrum
Zukunft (von links): Alwin Schlörmann und Clemens Meistermann mit „ihren“ Autos BILD: Thorsten Helmerichs 
Oldenburg - – Da stehen sie ganz friedlich nebeneinander auf dem Vorplatz der Weser-Ems-Halle: links der E 3, das Elektro-Forschungsmobil der EWE, rechts der nagelneue BMW der 5er Serie, der an diesem Wochenende bei der Oldenburger Automesse seine Deutschland-Premiere feiert. Zwei Repräsentanten einer Branche, die den Anspruch der Ausstellung sehr plastisch darstellen: „Wir wollen die neuesten Produkte zeigen – und die neuesten Technologien“, sagt Veranstalter Reinke Haar.
„Bis 2012 wird es den 5er BMW auch mit Hybrid-Motor geben“, sagt Clemens Meistermann aus der Geschäftsleitung des BMW-Autohauses Kayser und deutet auch mit dem Verweis auf den Durchschnittsverbrauch des neuen 5er von fünf Liter auf 100 Kilometer an, dass die Münchner Autobauer den Weg zur automobilen Ökologie längst beschreiten – wie so viele andere Marken auch.
Ihnen weit voraus ist allerdings ein Branchenfremder: Der Energieversorger EWE hat mit seinem Forschungsauto E 3, das seine Energie komplett aus Batteriestrom erhält, für viel Aufmerksamkeit in Fachkreisen gesorgt (die NWZ berichtete). Jetzt aber soll das Gefährt auch dem Publikum vorgestellt werden: Beginnend mit der Automesse begibt sich der E 3 auf Tournee.
„Die Menschen sollen bei Probefahrten ein Gefühl für diese neue Technologie bekommen“, meint Alwin Schlörmann von der EWE. „Auch wenn diese Unikate wohl nie in den Verkauf gehen werden, sollte man einmal erleben, wie es ist, Gas zu geben, nichts zu hören – und trotzdem schneller zu werden.“
NWZ-Spezial: Informationen, Bilder & Videos von Automessen in Oldenburg und der Region.
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