OLDENBURG, 7. April 2010


Energie-Ideen für Bundeswehr

Umwelt Kossendey stellt Kontakt zu Oldenburger Energiecluster OLEC her


Der Parlamentarische Staatssekretär hat eine Delegation eingeladen. Der Austausch soll fortgesetzt werden.

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Oldenburg - „Energieeffizientes und umweltverträgliches Wirtschaften hat in der Bundeswehr einen hohen Stellenwert. Daher ist es nur gut und richtig, dass wir uns mit Experten austauschen“, erklärte Thomas Kossendey, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, bei einem Informationsgespräch mit dem Oldenburger Energiecluster (OLEC) in Berlin.

„Die Bundeswehr ist der größte Energieanwender innerhalb der Bundesbehörden, daher ist es besonders wichtig, dass wir uns mit den Fachinstitutionen intensiv über weitergehende Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung der Energieverbräuche austauschen“, sagte Kossendey. „Es geht uns dabei nicht nur um Kostenersparnis. Bei einem jährlichen Strombedarf der Streitkräfte in der Größe einer Großstadt, leisten wir mit Einsparungen in diesem Bereich einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Darauf kommt es an.“

Die Delegation des OLEC stellte ihr Portfolio im Energiemanagement und Klimaschutz vor. Es ist ein Netzwerk von etwa 50 Firmen und Institutionen in Nordwestdeutschland. Der Verbund konzentriert sich darauf, die erneuerbaren Energien für den Zukunftsmarkt zu festigen.

Dazu meinte OLEC-Vorsitzender Roland Hentschel: „Unser Netzwerk ist bei technologischen und wirtschaftlichen Lösungen im Bereich Energieeffizienz überregional anerkannt. Wir versprechen uns eine fruchtbare Zusammenarbeit.“ Das Netzwerk sehe Potenziale u.a. im Einsatz von Erneuerbaren Energien bei den Bundeswehrstandorten (z.B. Fotovoltaik), im Bereich IT-gestützte, optimierte Energiebeschaffung, in der Gebäude-Energieeinsparung mittels messtechnischer Systeme, sowie bei Qualifizierung und Fortbildung im Energiebereich.

Hentschel erklärte: „Die Bundeswehr hat sich große Ziele in der Energieeinsparung und im Klimaschutz gesetzt. Wir würden uns freuen, sie dabei durch unsere Netzwerk-Kompetenzen begleiten zu können.“

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