Oldenburg: Busfahrer soll Hilfe verweigert haben
Ermittlungen 92-Jährige verletzt
Oldenburg - Schlimmer Vorwurf gegen einen Busfahrer der VWG: Der Mann soll einer gehbehinderten 92-Jährigen, die sich beim Einsteigen verletzt hatte, nicht geholfen haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung und der fahrlässigen Körperverletzung. Grundlage dafür sind zwei Zeugenaussagen.
Der Vorfall spielte sich am Mittwochmittag voriger Woche an der Bushaltestelle am Posthalterweg in Wechloy ab. Die 92-Jährige, die einen Rollator als Gehhilfe nutzt, wartete mit ihrem Mann (96) auf den Bus der Linie 310. Als dieser eintraf, sei es wegen der Halteposition des Busses nicht möglich gewesen, hinten einzusteigen. Die Bitte des Ehepaars, mit dem Fahrzeug ein Stück nach vorn zu fahren, habe der Fahrer ablehnt.
Deshalb musste die 92-Jährige vorn einsteigen. Dabei passierte das Unglück. Die Rentnerin rutschte an der Stufe ab und verletzte sich am Schienbein. Die Wunde blutete stark. Laut Zeugenaussage habe sich der Busfahrer nicht um die Verletzte gekümmert.
Hilfe leisteten zwei weibliche Fahrgäste. Sie hätten den Busfahrer nach einem Verbandskasten gefragt. Der Mann soll daraufhin erklärt haben, dass er keinen habe. Die 92-Jährige wurde schließlich mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort muss sie aufgrund der schweren Verletzung auch noch einige Tage bleiben.
VWG-Marketing-Chef Morell Predoehl weist die Kritik am Fahrer zurück. Der Einstieg für die Fahrgäste sei grundsätzlich vorn. Und Verbandskästen seien an Bord gewesen. Tatsächlich habe der Fahrer der 92-Jährigen nicht unmittelbar geholfen. Denn zwei Fahrgäste hätten sich um die Frau gekümmert. Über die Leitstelle habe der Fahrer aber sofort einen Krankenwagen angefordert.
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Das der Einstieg für Fahrgäste grundsätzlich vorne ist, ist übrigens eine Eigenart, die ich hier das erste mal kennengelernt habe. In meiner Heimatstadt konnte man einsteigen, wo man wollte. Für sowas gab es dann Kontrolleure, die man einmal im Monat im Bus getroffen hat. Und Kiel ist keine Kleinstadt.
Nunja, in Zukunft sollten die Mütter mit ihren Kinderwagen vielleicht vorne beim Fahrer einsteigen. Immerhin ist der Einstieg ja grundsätzlich vorne. Wie kann man nur so selbstverliebt sein, und für sich Ausnahmen beanspruchen. Und dann auch noch als Rentner. Skandal!
Man sieht die Personen ja schon an der Haltestelle stehen wenn man darauf zu fährt.
Aber dann noch ein versetzen des Busses zu verweigern,und die Dame vorne einsteigen zu lassen ist ja mehr als dämlich,es ist vorne ja viel zu eng dafür und wesentlich Zeitaufwendiger.. und Zeit ist das was den Fahrern bei der VWG ja eh schon immer fehlt..
Zum Glück ist nicht noch mehr passiert.
Wäre der Fahrer etwas nachsichtiger gewesen,hätte er sich diesen Ärger sparen können..
Und alle Subunternehmer fahren nicht mit Schrott..Die VWG/Nordbus hat auch einige Fahrzeuge die schon die besten jahre um haben..(die alten Gelenkzüge der BSAG)
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