DONNERSCHWEE, 29. Juli 2010


Stadt eröffnet Jugendzentrum auf Zeit

Projekt Fortsetzung der Aktion „Donnerschwee wird freizeitfit“ – Rollsport auf Kasernengelände


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Überblick: Jugendliche und Anwohner informierten sich am Mittwoch darüber, welche Aktionen in den nächsten Monaten in der alten Donnerschwee-Kaserne geplant sind. BILD: Patrick Buck  Bild vergrößern

In den ehemaligen Bundeswehrhallen wird bis November geskatet. Die Jugendlichen sollen das Areal aktiv mitgestalten.

von Patrick Buck

Donnerschwee - Rollsport, Jugendbar und Chillout-Zone: 90 000 Euro hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der Stadt für die Fortsetzung der Aktion „Donnerschwee wird freizeitfit“ zugesprochen (die NWZ  berichtete). Am Mittwoch stellten Stadtplanungs- und Jugendamt gemeinsam die Ideen vor, die mit diesem Geld realisiert werden sollen.

Zentraler Punkt ist die zeitweise Anmietung des nördlichen Bereichs der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne bis November 2010. Das Areal soll ab sofort Jugendlichen als Begegnungsstätte dienen, der Schwerpunkt liegt auf dem Angebot verschiedener Rollsportarten. „Es gab immer wieder die Forderungen nach Bewegungsangeboten“, begründete Carsten Schoch, Fachdienstleiter Stadtentwicklung, diese Ausrichtung.

Mit Unterstützung der Vereine Playground, Backyard sowie der Rollsportabteilung des Oldenburger Turnerbund kann der Nachwuchs ab sofort die alte Sporthalle, zwei frühere Fahrzeughallen und das Außengelände zum Beispiel für Inline-Hockey, BMX- oder Skateboardfahren nutzen. Auch an der Gestaltung des Areals sollen sie beteiligt werden. „Wir werden mit den Jugendlichen hier vor Ort eine Minirampe bauen“, erzählte Michael Hinrichs, 1. Vorsitzender bei Playground.

Ein anderer Teil des Geldes geht in einen Jugendstrukturfonds zur Unterstützung der von den Jugendlichen selbst geplanten Kid-Fit-Projekte. So können davon zum Beispiel Kautionen bei der Anmietung von Musikanlagen oder Auslagen für eine Jugendbar bezahlt werden. „Wir geben das Geld in die Verantwortung der Jugendlichen“, so Schoch.

Weitere Projekte sind ein Bewegungspark und eine Chillout-Zone, wobei die Kinder und Jugendlichen bei der Planung und Umsetzung ebenfalls mitwirken sollen. Ideen sind zudem gefragt bei einer Zukunftswerkstatt am 3. August im Cadillac. Auch Theaterprojekte und eine Bauzaungalerie zur Verschönerung des Geländes stehen auf der Liste. Am 26. September, dem Jahrestag des Projekts, werden die Fortschritte der Öffentlichkeit präsentiert.

Anwohner, die der Präsentation folgten, zeigten sich zufrieden mit den vielen Ideen. „Es freut mich, dass so viel gemacht wird“, meinte Bogumila Czerniak. Allerdings sei es schade, dass die Aktion zeitlich begrenzt und eher auf ältere Kinder ab zwölf Jahren ausgerichtet sei.

„Für diesen Zeitraum mussten wir uns auf eine Zielgruppe beschränken“, sagte dazu Klaus Kieckbusch, Fachdienstleiter Gemeinwesenarbeit. Und im Winter könne man die Hallen einfach nicht beheizen.

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Jugendliche können das Areal ab sofort nutzen. Geöffnet ist das Gelände montags bis freitags von 14 bis 22 Uhr, sonnabends 10 bis 20 Uhr sowie sonntags 14 bis 20 Uhr. Der Zugang ist von der Ammergaustraße aus durch das Norddtor möglich.




 



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