OLDENBURG, 2. September 2010


Für Radfahrer und Fußgänger wird es stellenweise eng

Nwz-Aktion Gedränge auf Brücke – Gefahr an Frankenstraße – Parkende Autos blockieren Gehwege


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Oldenburg - Überall im Stadtgebiet gibt es Gefahrenstellen im Straßenverkehr. Hinweise auf diese neuralgischen Punkte können Bürgerinnen und Bürger für die NWZ -Aktion „Sicherer Schulweg“ weiterleiten. Alle Hinweise werden der Stadtverwaltung zur Überprüfung übergeben.

Täglich beobachtet Oliver Domin, dass Autofahrer, die auf der Alexanderstraße stadteinwärts unterwegs sind, das Lingsabbiegeverbot in die Frankenstraße ignorieren. „Hier sind viele Schüler unterwegs, denn in der Nähe gibt es zwei Schulen“, so der Oldenburger. Schon oft sei es an dieser Stelle fast zu Unfällen gekommen. Anrufe bei der Polizei hätten nichts gebracht, kritisiert Oliver Domin.

Zu den besonderen Verkehrsspitzen bei Schulbeginn und -ende (mittags) ergeben sich laut Gabriele Martens an der Kreuzung Auguststraße/Ofener Straße und dann weiter über der Brücke zum Haarenufer immer wieder gefährliche Situationen. Das Verkehrsaufkommen (in erster Linie Fahrradfahrer) sei erheblich. „Die Brücke ist kaum dafür ausgelegt, dass die Schüler sie in beide Richtungen gleichzeitig benutzen können. Somit stehen oft nach der grünen Ampelphase noch Fahrräder auf der Fahrbahn, weil der kleine Verbindungsweg von der rechten Ampel zur Brücke hin so schmal ist, dass er nur von einem Fahrrad benutzt werden kann“, beschreibt Gabriele Martens. Sie ist der Meinung, dass eine zweite Brücke für Radfahrer und Fußgänger diese Situation erheblich verbessern könnte. Dann hätte man einen Weg von der Auguststraße zum Haarenufer (für die Schüler der Cäcilienschule und des Herbartgymnasiums) und einen Weg vom Haarenufer zur Auguststraße (Schüler der Liebfrauenschule und der Paulusschule).

Kerstin Lührs ist aufgefallen, dass in den vergangenen Monaten im Wohngebiet an der Ammergaustraße in Donnerschwee viele Autos nicht, wie es sein müsste, am Straßenrand abgestellt, sondern mit zwei Reifen auf dem Gehweg geparkt werden. „Teilweise blockieren sie so mehr. Und so haben die Raser in der Tempo-30-Zone noch freiere Fahrt“, so Kerstin Lührs. Wenn dann noch die Mülltonnen an der Straße stünden, werde der Schulweg für ihre Tochter zur Slalomstrecke.

Weitere Hinweise werden angenommen per Brief an die NWZ -Stadtredaktion, Peterstraße 28-34, 26121 Oldenburg, per Fax an 99 88-21 09 oder per E-Mail an red.oldenburg@nordwest-zeitung.de.

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