OLDENBURG, 2. September 2010


Hilfs-Verbindung nach Pakistan steht

Fluthilfe Oldenburger sucht Mitstreiter


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Erste Begegnung: Jürgen Zorn (rote Jacke) und Dr. Abbans Nasir (rechts von ihm) unter Freunden in Pakistan BILD: zorn  Bild vergrößern

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Oldenburg - Kontakt hergestellt: Der Oldenburger Jürgen Zorn hat jetzt den pakistanischen Arzt Dr. Abbas Nasir am Mobiltelefon sprechen können. Wie berichtet, hatte Zorn den Arzt auf seiner 19 000-Kilometer-Radtour von Oldenburg nach Kirgistan Ende 2008 im Indus-Tal kennengelernt – und nun nach der Flut-Katastrophe versucht, den Kontakt zwecks Direkthilfe Oldenburg-Pakistan wieder zu knüpfen. „Die deutsche Botschaft hat mir die Handy-Nummer besorgt“, sagte Zorn jetzt der NWZ.

Das kleine Krankenhaus in Jalalpur Pirwala liege am Rande der Überflutungszone, sei aber intakt und daher für Zorn ein möglicher Kristallisationspunkt für eine direkte Hilfe. Nach Zorns Angaben sieht Dr. Nasir die vorrangigste Aufgabe darin, in der von Schlamm bedeckten Zone die Infrastruktur wieder herzustellen. Insbesondere medizinische Stützpunkte und Schulen würden gebraucht.

Zorns Ziel: Die Gründung einer lokalen Oldenburger Flutopfer-Hilfe für einen kleinen Ort in Pakistan: „Schön wäre es, wenn Bürger und lokale Wirtschaft einen Beitrag zu diesem visionären Projekt leisten könnten.“ Zunächst sucht Zorn dafür Mitstreiter für eine Vereinsgründung und den Aufbau der Organisation. Mit einem inzwischen konzipierten Diavortrag über die Radreise könnten Spenden generiert werden. Wer dazu Kontakt mit Jürgen Zorn aufnehmen möchte, kann sich per E-Mail kontakt@pakistan-hilfe-oldenburg.org melden – auch, wer helfen möchte, die Internet-Präsenz zu erstellen.



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