OLDENBURG, 4. September 2010


Pius-Hospital grundsaniert und erweitert

Stadtentwicklung Klinik wächst in die Heiligengeist-Höfe – 20 Millionen Euro


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Pius--Hospital von oben: D-Flügel (1), Cafeteria im Atrium (2), Aufstockung Neubau (3), Grundsanierung A-Flügel (4), Diagnose und Therapiezentrum (5), Neubau C-Flügel (6+9), Sanierung B-Flügel (7), Augenklinik (8) und Orthopädie (10). BILD: Pius  Bild vergrößern

Vor 15 Jahren wurde mit der Sanierung des Hospitals begonnen. Eine neue Notaufnahme der Klinik wird 2011 eingeweiht.

von Sabine Schicke

Oldenburg - Die Grüne Straße verändert weiter ihr Gesicht: In einen Neubau an die Heiligengeist-Höfe 13 umgezogen ist dieser Tage die Klinik für Orthopädie und Spezielle Orthopädische Chirurgie des Pius-Hospitals. Für Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink ist gerade diese Entwicklung an der Grünen Straße ein Beispiel, wie sich stadtbildprägende Architekturgeschichte mit der Entwicklung des Krankenhauses verbindet.

Das Pius wurde 1871 in diesem Quartier an der Georg-straße gegründet und entwickelte sich in den vergangenen 15 Jahren des Umbaus zu einem modernen Schwerpunkt-Krankenhaus. Das Gebäude prägt inzwischen das veränderte Gesicht des Viertels zwischen Grüner Straße und Heiligengeist-Höfen.

Neu aufgestellt: Das orthopädische Team unter Leitung von Professor Djordje Lazovic war vier Jahre lang übergangsweise an der Georgstraße 34 untergebracht, nun freuen sich alle über großzügige Räume.

Nach dem Umzug können die Patienten direkt aus der Tiefgarage in die Orthopädie gelangen. Aus Sicht des Pius ganz besonders für Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, ein großer Vorteil. Auch die Untersuchungs- und Warteräume wurden erweitert und in freundlichen Farben gestaltet.

Seit 1995 wurden im Pius viele Stationen modernisiert. Im Rückblick auf den Startschuss für die Renovierung und Erweiterung des Krankenhauses sagt Geschäftsführerin Elisabeth Sandbrink: „Man hatte sich einiges vorgenommen. Zwar sollte das traditionsreiche Haus in seiner Grundstruktur erhalten bleiben, dennoch aber die Architektur der modernen, medizintechnischen Ausstattung, den Spezialisierungen und Zentrenbildungen angepasst werden.“

So wurden etwa die Intensivstation, das gesamte Foyer, die Cafeteria im Atrium und eine neue interdisziplinäre, zentrale Aufnahme komplett erneuert. Erweitert und umgebaut wurde auch die Nukleardiagnostik mit der Inbetriebnahme des PET/CT. Nicht nur gründlich renoviert, sondern auch gerätetechnisch beinahe komplett neu ausgestattet, wurde die radiologische Diagnostik.

Ein Bettenhaus wurde um drei Etagen aufgestockt, der A-Flügel grundsaniert und derzeit gerade gebaut wird der C-Flügel mit einer neuen Notaufnahme. „Schon jetzt planen wir neue Projekte“, erklärt Uwe Nissen, Leiter der Abteilung für Bau und Technik. Diese notwendige bauliche Weiterentwicklung konnte und könne nur mit Unterstützung des Landes erfolgen. Für diese finanzielle Unterstützung sei auch das Konjunkturpaket II sehr hilfreich gewesen, meint Elisabeth Sandbrink, deren Dank dem Sozialministerium gilt und der Oberfinanzdirektion für die planerische Begleitung.

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Allein das Bauvolumen des C-Flügels mit den mehr als 160 Betten und einer neuen Notaufnahme, die 2011 eingeweiht werden solle, liege bei 20 Millionen Euro.




 



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