Masse tanzt in drei Hallen
Party Raum für mehrere Tausend Gäste – Bekannte Diskjockeys legen auf
Musik vom Plattenteller: ZU House, Elektro, Techno und MInimal-Musik wurde getanzt. BILD: Marilena Kipke 
von Pia Schlechter
Oldenburg - Die Sicherheitskontrollen waren verhältnismäßig streng: Die Gäste wurden abgetastet, mussten ihren Personalausweis vorzeigen und ihre Taschen überprüfen lassen. Doch hatte man das alles hinter sich gebracht, dann war es endlich soweit: Die Party in der Weser-Ems-Halle konnte steigen.
Durch die bunte Lasershow, die durch den wabernden Nebel blitzte, fühlten sich die Gäste wie abgetaucht in eine andere Welt. Schon ab 22 Uhr konnte zu House, Elektro, Techno und Minimal-Musik getanzt werden. Diverse Bierbuden sorgten für eine Atmosphäre wie auf dem Stadtfest.
Die „Ultimate-Club-Sounds-vol.2-Party bot reichlich Platz in drei Hallen, in den jeweils unterschiedliche DJs für die Stimmung zuständig waren. In der großen Halle 7 legte zuerst Tomcraft, der Münchener DJ Thomas Brückner, auf, der mit „Loneliness“ schon einen Nr. 1-Hit in England hatte. Durch seinen Song „3 Tage Wach“ deutschlandweit bekannt, war auch DJ Tobias Lützenkirchen ein Publikumsmagnet, ab etwa 3 Uhr nachts spielte er live.
Das Oldenburger DJ-Team House Destroyer (Jan von Olden und Nils Janssen, die in Norddeutschland regelmäßig Hallen füllen) lockte viele Stammtänzer an. „Sonst ist es aber immer zu voll, in den großen Hallen kann man sich endlich mal gut bewegen“, sagte zum Beispiel Markus Schnabel aus Oldenburg.
Mehr als 1300 junge Leute hatten sich schon im Vorfeld in einem Internet angekündigt. Viele vertrauten auf den Erfolg der ersten Party und waren aber erleichtert, dass jetzt jeder eine Chance auf den Partygenuss bekommen konnte. Denn das war bei der Premiere des „Megaevents für elektronische Musik im Nordwesten“ im April im Famila-Center Wechloy nicht der Fall. 2500 Gäste fanden dort Platz – der Andrang war aber so groß, dass noch über 1000 Partyfreunde vor den Türen Schlange standen. Sie konnten wegen der Überfüllung letztlich nicht mehr eingelassen werden.
Also wurde die zweite Riesenparty in die Weser-Ems-Halle verlegt. In den massenerprobten Hallen war auf mehr als 4000 Quadratmetern genügend Platz zum ausgiebigen Feiern.
Nicht nur Oldenburger, auch junge Leute aus Bremen und Hamburg reisten extra an. Die Hallen blieben aber teilweise doch leerer als erwartet. Da die Stimmung trotzdem gut war, bemerkte man das aber gar nicht.
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