OLDENBURG, 9. September 2010


Wander-Reiter im Visier des Tourismus

Pferdesportstadt Reitlehrerin regt Bau von Stationen entlang einer Route an – „Tag rund ums Pferd“


Das Wander-Reiten erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das Umland soll einbezogen werden.

von Heinz Arndt

Oldenburg - Mit Interesse verfolgt Reitlehrerin und Kinder-Pferdebuch-Autorin Ina Ruschinski die Bemühungen um die Pferdesportstadt Oldenburg. Zur Unterstützung der Initiative schlägt sie vor, sogenannte Wander-Reit-Stationen in Oldenburg und umzu einzurichten. Bei der Umsetzung bietet sie ihre Hilfe an.

Werbung für ihre Idee will sie am Sonntag, 12. September, beim „Tag rund ums Pferd“ auf dem Pferdemarkt betreiben.

Solche Stationen könnten zu einer wesentlichen Belebung des Reit-Tourismus beitragen, meint Ruschinski. Sie selbst ist seit Jahren eine begeisterte Wanderreiterin. In diesem Jahr war sie im Urlaub als Wanderreiterin im Wendland unterwegs. „Auch Oldenburg und Umland bietet sich hierfür an. Insbesondere im Ammerland wie auch im Landkreis Oldenburg gibt es gute Voraussetzungen, die es lohnen, in Verbindung mit der Stadt Oldenburg ein interessantes Reitwege-Netz mit den Stationen zu nutzen“, ist sie überzeugt.

Denkbar sei eine Reitroute von Oldenburg nach Hude oder nach Wardenburg mit Stationen in der Nachbarschaft von Sehenswürdigkeiten. Oldenburg und das Umland seien ein schönes und interessantes Ausreit-Gebiet, das sich hinter anderen Landstrichen nicht verstecken müsse.

Aufgrund ihrer Erfahrung vertritt sie die Meinung, dass derartige Stationen Unterkunft-Möglichkeiten sowie Verpflegung für Reiter und Pferd bieten sollten. Zudem müssten u.a. eine Box sowie eine Weide zur Verfügung gestellt werden. „Das könnte z.B. auf bestehenden Bauernhöfen erfolgen“, sagt sie.

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