OLDENBURG, 19. Oktober 2010


Oldenburg: Am Stautorkreisel geht’s bald doppelt rund

Verkehr Erster Bauabschnitt für Verbesserung der Fahrradwege ist fertig


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Pfeile weisen den richtigen Weg: In beide Richtungen können Radfahrer künftig zwischen alter Post (hinten) und Stau pendeln. Piktogramme auf der Straße sorgen für gute Orientierung. BILD: Lukas Lehmann  Bild vergrößern

von Klaus Fricke

Oldenburg - Am Pferdemarkt ist es schon seit Jahren üblich, und nun zieht Oldenburgs zweites ganz großes Verkehrsrondell nach: Den Stautorkreisel können Radler künftig in beide Richtungen umrunden.

Wobei das mit der Umrundung noch etwas auf sich warten lässt: Am Montag wurde zunächst der erste Bauabschnitt vom Stau bis zur Poststraße für die Benutzung auch in Gegenrichtung freigegeben. Um den Kreis aber zu komplettieren, fehlt noch das Teilstück von der Gottorpstraße bis zum Übergang Staulinie/Poststraße. Diese Arbeiten werden erst im Laufe des nächsten Jahres erledigt, wenn die Finanzierung dieses Projekts durch das Rad- und Fußwegeprogramm 2011 abgesichert sein wird.

Wenn dann der gesamte Stautorkreisel so funktioniert wie der Pferdemarkt, wenn er also Radfahrern in jedem Fall die kürzeste Überquerung gestattet, soll auch der bauliche Zustand der Seitenanlagen den modernen Standards entsprechen. Durch den Umbau von Lappan und Staulinie ist man in diesem Bereich der Innenstadt an ein rüttelfreies Fahren gewöhnt.

Parallel zur Veränderung der Radwege werden auch die Ampeln der künftig erlaubten Umradlung des Stautorkreisels in Gegenrichtung angepasst. „Die Signalregelung wird für den neuen Radverkehr erneuert und optimiert“, heißt das im offiziellen Sprachgebrauch der Verwaltung.

Farblich erkennbar ist die Rad-Freiheit am Stautorkreisel indes nicht. Die neuen Platten sind genauso grau wie die neu verlegten an der Staulinie. Einzig einige Fahrradsymbole und Pfeile auf dem Boden weisen auf die Regelung hin.

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