Emily nimmt erste CD auf
Musikwelt 15-jährige Oldenburgerin in Hamburg mit Profi-Musikern im Studio
von Sabine Schicke
Oldenburg - Neues Jahr – neue Pläne: Im Dezember 2009 hatte Emily Fröhling mit ihrem Song „Du bist nicht mehr du“ im Finale des KiKa-Wettbewerbs viel Applaus bekommen. Für 2011 hat die 15-Jährige große Pläne: Die erste CD soll auf den Markt kommen. „Als Single oder als Album. Das ist noch nicht entschieden“, erzählt sie begeistert.
In den Weihnachtsferien war sie zum zweiten Mal in einem professionellen Hamburger Tonstudio und hat mit Profimusikern Songs aufgenommen, darunter der Schlagzeuger von Roger Cicero. „Es ist wahnsinnig aufregend, mit diesen Musikern zu arbeiten und zu sehen, wie ein Produzent das abmischt“, sagt Emily. Aber es sei auch ein sehr konzentriertes Arbeiten. Bis alle mit der Aufnahme zufrieden waren, sang sie einen Titel zehnmal nacheinander.
Um ihrem Traum, auf der Bühne zu stehen, näher zu kommen, hat Emily inzwischen auch mit den Hamburgern Heinrich & de Wall ein professionelles Management, das sich in der Musikszene auskennt. In der Künstleragentur ist auch seit mehreren Jahren der Sänger Roger Cicero unter Vertrag.
Ein bisschen stolz ist Emily schon, dass sie mit Matthias Haß einen Produzenten hat, der schon einen Grammy als Trophäe vorweisen kann: für den 2001 von ihm co-produzierten Hit „Who let the dogs out“ von den Baha Men. Haß’ Titel „One in a Million“ für den Film „Miss Undercover“ mit Sandra Bullock wurde für den Golden Globe nominiert. Haß, der auch für Annett Louisan schrieb und produzierte, hat für Emily mehrere Titel geschrieben.
Für zwei Songs wurden auch Musikvideos gedreht. „In Ann-Sophie geht es um eine Freundin“, erzählt Emily über den Inhalt, „und bei ,Starnberger See’ geht es um den Urlaub. Meine Eltern wollen an den bayrischen See fahren und ich nicht...“ Nun wird noch eine Plattenfirmagesucht.
Im Oktober ist Emily in der Hamburger Laeisz-Halle mit dem Pianisten Joja Wendt aufgetreten – und bekam einen Riesenapplaus. Doch nach den Weihnachtsferien geht es erst einmal wieder in die Schule.
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