Stadtplanungsamt ist gefragt
„Stadt soll Lärmschutz für Bahn zahlen“ (Ð vom 1. Februar)
Das kann doch gar nicht mehr wahr sein: Jetzt kommt das Planungsamt der Stadt Oldenburg bei der Bearbeitung des Bebauungsplanes für das westliche Haareneschviertel zu dem – sicherlich zutreffenden – Ergebnis, dass dort ohne Lärmschutz an der vergleichsweise weniger belasteten Eisenbahnstrecke Oldenburg-Leer „großflächige Gebiete für Wohnnutzungen nicht mehr geeignet“ wären. Und die Stadt plagt sich deswegen mit der Überlegung, dort auf städtische Kosten eine 370 Meter lange Lärmschutzwand zu errichten, nachdem sie festgestellt hat, dass man die Anwohner hierzu nicht zur Kasse bitten kann. Das alles, weil sich die Stadt zu Recht „verpflichtet (fühlt), gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse für das Baugebiet zu gewährleisten“.
An dieser Stelle muss nun dringend gefragt werden, wie das Stadtplanungsamt sich die Entwicklung der Wohn- und Arbeitsplätze entlang der demnächst extrem stärker belasteten Eisenbahnstrecke vom Wilhelmshavener Jade-Weser-Port durch Oldenburg hindurch vorstellt. An dieser Strecke wird die Wohnnutzung für etwa 20 000 Oldenburger von Ofenerdiek bis Osternburg, wenn dort Nacht für Nacht mehr als 80 Güterzüge durchdonnern, nicht mehr möglich sein.
Sollen diese Menschen dann alle umgesiedelt werden? Oder will die Stadt, weil die DB das ja nicht tun wird, dann entlang dieser Bahnstrecke auf städtische Kosten einen Lärmschutz installieren? (...)
Oder wird das Planungsamt der Stadt Oldenburg sich evtl. endlich und ernsthaft mit der viel billigeren Umgehungstrasse entlang der A 29 beschäftigen? Vielleicht bequemen sich die Ratsvertreter aus SPD, FDP und den Grünen ja auch endlich mal, ihre Aufgaben (...)wahrzunehmen.
Karl-Heinrich Queckenstedt, Oldenburg
- Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen ein Schock. Nichts ist danach mehr so, wie es war. Weder für die Erkrankten, noch für deren Familien. Spricht man mit Krebspatienten, erinnern sie sich an die Details jener Situation, als sie die Diagnose hörten.mehr
- Der Archivar des Oldenburger Turnerbundes (OTB) hat derzeit viel zu tun. Matthias Schachtschneider überarbeitet das Archiv des OTB. Es ist das größte und inhaltsreichste Archiv aller Oldenburger Turn- und Sportvereine.mehr
- Der englische Titel von „Verschwunden“, das jetzt im Staatstheater Premiere feiert, heißt „Missing (Looking for Grethel)“. Und schon ahnt man, welches Märchen der britische Autor Charles Way, Jahrgang 1955, zur Grundlage seiner Arbeit genommen hat.mehr
- Viele Bahnanlieger in Oldenburg können auf Lärmschutz schon im kommenden Jahr hoffen. Nach der Stadt will auch die GSG dem Vergleichsangebot der Bahn zustimmen. Und die privaten Kläger sowie die Initiativen IBO und LiVe teilten am Donnerstag mit: „Wir sind grundsätzlich vergleichsbereit“, so IBO-Vorsitzender Christian Röhlig.mehr
- Der Archivar des Oldenburger Turnerbundes (OTB) hat derzeit viel zu tun. Matthias Schachtschneider überarbeitet das Archiv des OTB. Es ist das größte und inhaltsreichste Archiv aller Oldenburger Turn- und Sportvereine.mehr


