Für Simbabwe und Nigeria geht’s um den Meistertitel
Afrika-Cup Letzte Spiele und Siegerehrung – Rahmenprogramm mit Musik und Köstlichkeiten
Starker Einsatz: Das Team Simbabwe (orangenes Trikot) – hier im Spiel gegen Ägypten – steht im Finale. BILD: Sven Lüschen 
Bloherfelde - Mit den Spielen um Platz 1 und 3 geht an diesem Sonnabend der sechste Oldenburger Afrika-Cup auf dem Sportplatz an der Kennedystraße zu Ende. Ab 14 Uhr spielen „Die Bafana Bafana“ (Südafrika) gegen „Die Pharaonen“ (Ägypten) um Platz 3. Anpfiff für das Endspiel der „Super Eagles“ (Nigeria) gegen „The Warriors“ (Simbabwe) ist um 17 Uhr.
Drei Frauen werden am Ende (19 Uhr) den Pokal an die Siegermannschaft übergeben: Ayça Polat, Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, Christiane Ratjen-Damerau, Kreisvorsitzende der FDP, und Fußballerin Nadine Baloki aus dem Kongo (Vertreterin der Siegermannschaft 2010).
Insgesamt haben am Afrika-Cup elf Mannschaften teilgenommen. An den vergangenen beiden Sonnabenden wurden die Vorrunde und das Halbfinale ausgespielt. Veranstaltet wird das Turnier vom Verein Integration und der städtischen Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten.
Die Organisatoren um Cyrille Lobe Ndoumbe von Verein Integration mussten vor dem Finaltag allerdings umstellen. Weil die meisten Spieler Togos während des Endspiels in ihren Vereinsmannschaften aktiv sind, kann der Sieger aus dem Halbfinale gegen Nigeria (7:1) nicht am Finale teilnehmen. Damit spielt Nigeria nun um den Turniersieg gegen Simbabwe, das im Semifinale Ägypten in einer langen spannenden Partie mit 6:2 besiegt hatte. Ägypten trifft im Spiel um Platz 3 auf Nachrücker Südafrika.
Ein buntes Rahmenprogramm begleitet das Finale: Die Sambaschule Eversten, der Trommler Pascal Koulahi und der Sänger Disaya sorgen für Unterhaltung. Neben Hip Hop und Salsa werden Makossa, Bobaras, Coupe décaler und Ndombolo getanzt. An Essensständen gibt es viele afrikanische Köstlichkeiten.
Die meisten Spieler beim Afrika-Cup haben afrikanische Wurzeln. Allerdings sind viele Mannschaften auch mit Akteuren anderer Herkunft besetzt. So setzt sich Halbfinalist Ägypten aus Spielern des Kennedyviertels zusammen. Auch viele Aktive der Bunten Liga Oldenburg nahmen am Turnier teil.
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