Freiwilligendienst in Schulen kaum bekannt
Soziales Fachleute fordern intensivere Werbung für neues Angebot – Diskussion auf Einladung der FDP
von Rainer Dehmer
Oldenburg - Junge Menschen sind bereit, sich freiwillig in sozialen Einrichtungen zu engagieren. Nach dem Wegfall des Zivildienstes wissen viele aber offenbar nicht, welche Tätigkeiten für sie in Frage kommen. Dies hat zumindest Günter Tillmann, Leiter des Herbartgymnasiums, festgestellt. Der an die Stelle des Zivildienstes getretene Bundesfreiwilligendienst (BFD) sei in den Schulen nicht angekommen, sagte er am Donnerstagabend bei einer Informationsveranstaltung zum BFD in der neuen Kulturlounge in den Schlosshöfen. Die zuständigen Stellen hätten die Chance vertan, intensiv bei den Schulabgängern für das neue Angebot zu werben.
Eingeladen zu der Informationsveranstaltung hatte die Oldenburger Bundestagsabgeordnete Christiane Ratjen-Damerau (FDP). Zusammen mit ihrem Bundestagskollegen Florian Bernschneider (FDP) und Michael Mansfeld aus dem zuständigen Bundesfamilienministerium diskutierte sie mit Vertretern von sozialen Einrichtungen (unter anderem Rotes Kreuz, AWo und Paritätischer Wohlfahrtsverband) und Interessierten über den Bundesfreiwilligendienst. Dabei erfuhren die etwa 70 Besucher, dass es noch viele offene Fragen gibt. „Wir sind aber auf einem guten Weg“, sagte Bernschneider.
Ebenso wie Günter Tillmann forderte auch DRK-Landesgeschäftsführer Uwe Schwarz eine vom Ministerium finanzierte einheitliche Werbung für den Freiwilligendienst. Die Verbände dürften hier nicht allein gelassen werden. Schwarz: „Es gibt keine Anschubfinanzierung für eigene Werbung.“
Ganz andere Probleme hat die Schule für Körperbehinderte am Borchersweg. Die vier BFD-Stellen können trotz ausreichender Bewerber nicht besetzt werden, weil das Kultusministerium das Geld dafür noch nicht bewilligt hat. Laut Schulleitung müssen nun Lehrer die Betreuungsarbeit der Freiwilligen übernehmen. Der gewohnte Unterricht könne somit derzeit nicht angeboten werden.
- Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen ein Schock. Nichts ist danach mehr so, wie es war. Weder für die Erkrankten, noch für deren Familien. Spricht man mit Krebspatienten, erinnern sie sich an die Details jener Situation, als sie die Diagnose hörten.mehr
- Der Archivar des Oldenburger Turnerbundes (OTB) hat derzeit viel zu tun. Matthias Schachtschneider überarbeitet das Archiv des OTB. Es ist das größte und inhaltsreichste Archiv aller Oldenburger Turn- und Sportvereine.mehr
- Der englische Titel von „Verschwunden“, das jetzt im Staatstheater Premiere feiert, heißt „Missing (Looking for Grethel)“. Und schon ahnt man, welches Märchen der britische Autor Charles Way, Jahrgang 1955, zur Grundlage seiner Arbeit genommen hat.mehr
- Viele Bahnanlieger in Oldenburg können auf Lärmschutz schon im kommenden Jahr hoffen. Nach der Stadt will auch die GSG dem Vergleichsangebot der Bahn zustimmen. Und die privaten Kläger sowie die Initiativen IBO und LiVe teilten am Donnerstag mit: „Wir sind grundsätzlich vergleichsbereit“, so IBO-Vorsitzender Christian Röhlig.mehr
- Der Archivar des Oldenburger Turnerbundes (OTB) hat derzeit viel zu tun. Matthias Schachtschneider überarbeitet das Archiv des OTB. Es ist das größte und inhaltsreichste Archiv aller Oldenburger Turn- und Sportvereine.mehr



