Werke von Tegethof
Trafen sich sich zur Übergabe von jeweils 1000 Euro (von links) Ulf Brannies und Gisela Bednarek von der Hilfe direkt Oldenburg-Sierra Leone, Joachim Gruben und Frank Diekhoff vom Bezirksverband Oldenburg, Rainer Heimisch, der die Spenden überreichte, sowie Edda Minsen, Gertrud Knöttig und Gerd Minsen vom Gedenkkreis Wehnen Ausstellungseröffnung (von links): Kunstkritiker Jürgen Weichardt, Ilse Tegethof und Gerhard KircherAndrang in der Buchhandlung Thye: Der Autor Arno Surminski (rechts) kam zu einer Signierstunde. BILD: BILD: BILD: Piet MeyerAnna LaletinaTorsten von Reeken 
Die Ausstellung der Werke von Werner Tegethof wurde im Oberlandesgericht Oldenburg eröffnet. „Auch Kultur ins Haus zu bringen“, so bezeichnete Dr. Gerhard Kircher, Präsident des OLG, eines der Ziele dieser Veranstaltung. Gezeigt werden 30 Bilder von Tegethof, die Hälfte davon sind von seinen Reisen nach Italien und Südfrankreich geprägt.
Das Arbeitsmotto des in Bremerhaven geborenen Malers lautete: „So viel wie möglich mit einem Minimum an Mitteln ausdrücken“. Seinen Fokus hätte er auf die Komposition der Farben gelegt, betonte Kunstkritiker Jürgen Weichardt in seinem Einführungsvortrag. Als Ehrengäste begrüßte Kircher die Ehefrau Ilse Tegethof und die Tochter des 2002 verstorbenen Oldenburger Künstlers. Die Bilder werden noch bis zum 18. November im Oberlandesgericht ausgestellt.
Der ostpreußische Autor Arno Surminski war am Mittwoch zu einer Signierstunde in der Buchhandlung Thye am Schlossplatz zu Gast. Der Grund seines Aufenthalts in Oldenburg: Auf Einladung der Frauengruppe Ostpreußen und Westpreußen hielt der Bücherschreiber außerdem eine nichtöffentliche Lesung. Surminski verbrachte seine Kindheit in Ostpreußen, wurde danach in die Sowjetunion deportiert und kam anschließend nach Schleswig-Holstein. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Surminski auch als Journalist tätig. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Die Reise nach Nikolaiken“ aus dem Jahr 1991 und „Besuch aus Stralsund“ von 1995.
Drei Oldenburger Einrichtungen wurden nun vom Ingenieur-Büro Rainer Heimisch aus Rastede mit jeweils 1000 Euro bedacht. Zum 30-Jährigen Bestehen schüttete Inhaber Rainer Heimisch das Geld aus – für jedes Jahr schmiss er 100 Euro in den Topf. Das Geld ging an den Gedenkkreis Wehnen, der sich zur Aufgabe gemacht hat, das Schicksal von Patienten, die in der NS-Zeit in der heutigen Karl-Jaspers-Klinik ermordet wurden, aufzuklären, den Verein Hilfe direkt Oldenburg-Sierra Leone VIB und den Bezirksverband Oldenburg, der derzeit 27 Stiftungen verwaltet. Diese Einrichtungen seien stellvertretend für viele Organisationen und Vereine im sozialen Bereich ausgewählt worden, sagte Heimisch laut einer Mitteilung.
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