Schwandner würdigt Einsatz
Bundeswehr Empfang für nach Oldenburg versetzte Soldaten im Einsatz
Stadt begrüßt Bundeswehr (von links): Oberbürgermeister Gerd Schwandner, die FDP-Bundestagsabgeordnete Christiane Ratjen-Damerau und der stellvertretende Standortälteste Oberstleutnant Hartmut Freitag BILD: Thorsten Kuchta 
von Thorsten Kuchta
Oldenburg - Einst war Oldenburg mit bis zu 12 000 Soldaten die zweitgrößte Bundeswehr-Garnisonstadt nach Koblenz – davon ist nicht mehr all zu viel übrig. Die Zahl Der Verbundenheit zwischen Stadt und Soldaten hat das keinen Abbruch getan: „Es ist uns ein großes Anliegen, dass Sie sich hier wohlfühlen“, sagte Oberbürgermeister Gerd Schwandner am Montag beim Empfang der neu nach Oldenburg versetzten Soldatinnen und Soldaten im Alten Rathaus. Und fügte hinzu: „Wir als Stadt wissen Ihren Einsatz für Deutschland zu schätzen.“
Oberstleutnant Hartmut Freitag, stellvertretender Kommandeur der Oldenburgischen Luftlandebrigade und stellvertretender Standortältester, bestätigte, dass es ein sehr intensives Zusammenspiel mit der Stadt gebe. Natürlich gebe es auch Kritik an der Bundeswehr, „aber wir werden weiterhin auf die Kritiker zugehen und das Gespräch suchen, das gehört zur Demokratie dazu.“
In seiner Rede vor den Soldatinnen und Soldaten ging Schwandner auch auf den möglichen Umzug des Stabs der 1. Panzerdivision von Hannover nach Oldenburg ein. Dazu sagte er: „Weniger Köpfe, mehr Sterne.“
Der Oberbürgermeister berichtete den Neubürgern, dass Oldenburg eine wachsende Stadt sei, deren Vorteile sie bald zu schätzen wissen dürften, „auch wenn sie nicht freiwillig hierher gekommen sind, sondern versetzt wurden.“
Wie weit der Ruf der Stadt reicht, machte er mit seinem Geschenk an Freitag deutlich, der am Montag 50 wurde – Wein der „Oldenburg Vine-yards“ in Südafrika.
Im Anschluss an den Empfang mit Kaffee und Kuchen führte Hauptmann a. D. Gerhard Kindl die Soldatinnen und Soldaten durch die Stadt.
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