Kinder auf Jagd nach dem Basketball
Big-Projekt Elf Grundschulen nehmen am ersten Turnier teil – Junge Assistenten helfen mit
Voller Körpereinsatz: Hier spielen die Grundschule Auf der Wunderburg (gelbes Trikot) und die Grundschule Nadorst gegeneinander. Die Osternburger kamen zum Schluss auf Platz drei, die Nadorster auf Platz vier. BILD: EWE Baskets 
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Eversten - Mit Sport zu mehr Integration: Das klappt schon bei den Projekten Mick (Mädchen kicken mit) und Jick (Jungen kicken mit) erfolgreich. Im November startete – wie berichtet – ein weiteres Projekt: „BIG – Basketball integriert Oldenburg“. Zu einem ersten Turnier traten elf Grundschulen mit mehr als 100 Schülerinnen und Schülern in der Sporthalle am Brandsweg an.
Unter Federführung der Baskets Akademie Weser-Ems und des Instituts Integration durch Sport und Bildung an der Universität Oldenburg wird dieses Integrationsprogramm veranstaltet. Wie bei Mick und Jick werden auch hier Jugendliche zu Trainerassistenten ausgebildet. Beim ersten Turnier fungierten Jugendliche nicht nur als Coaches, sie leiteten die Spiele auch als Schiedsrichter und sorgten mit Janina Langenbach (Uni) und Maxim Hoffmann (Baskets Akademie) für einen kindgerechten Rahmen.
Nach 33 Spielen und vielen Körben siegten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Dietrichsfeld, die sich im Finale gegen die Auswahl aus der Grundschule Unter dem Regenbogen (Kreyenbrück) durchsetzten. Auf Platz drei kam die Grundschule Auf der Wunderburg (Osternburg). „Es freut uns besonders, dass viele Kinder mit Migrationshintergrund mitgespielt haben“, stellte Ulf Gebken vom Institut Integration durch Sport und Bildung fest.
Gebken leitet zusammen mit Ralph Held (Nachwuchskoordinator EWE Baskets) das BIG-Projekt. „Für die Kinder ist es ganz wichtig, dass sie ihr in den AGs erworbenes Wissen auch in richtigen Spielen anwenden können. Diese Turniere, in denen die Kinder ihre Begeisterung am Basketball zeigen, treiben auch die Projektverantwortlichen an.“
Ralph Held war ebenfalls angetan: „Die Jugendlichen haben sich sehr viel Mühe gegeben und erste Erfahrungen in der Anleitung von Kindergruppen sammeln können. In der dreitägigen Ausbildung hat sich gezeigt, dass es der richtige Weg ist, junge Menschen an diese Aufgaben heranzuführen.“ Laut Held sollen die Assistenten nun in den schulischen Arbeitsgemeinschaften bzw. in Vereinsgruppen mithelfen. Die ersten Assistenten seien bereits erfolgreich im Einsatz. Held: „In kurzer Zeit haben wir es geschafft, dass die drei Bausteine des Projektes, Mitspielen in AGs, Wettkämpfe in Schulturnieren und die Qualifizierung von Jugendlichen zu Basketballassistenten, verzahnt wurden. Das Projekt ist auf dem richtigen Weg.“
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