Kein Schiff mehr aus dem Westen
Wasserstraßen Küstenkanal gesperrt – Eisbrecher auf der Hunte unterwegs
An der Leine: Auch für das Binnenschiff „Freiheit“ war die Fahrt an der Autobahnbrücke zu Ende. BILD: Thorsten Kuchta 
von Thorsten Kuchta
Oldenburg - Die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Meppen hat am Dienstag um 14 Uhr den Küstenkanal zwischen Oldenburg und der Ems gesperrt. Damit ist der Oldenburger Hafen nur noch über die Hunte erreichbar.
Dieter Höffmann vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen sagte auf Anfrage der NWZ , dass das Amt auf der unteren Hunte einen Schlepper einsetze, um das Entstehen einer festen Eisdecke zu verhindern. Auf der Küstenkanal-Stadtstrecke hat sich streckenweise eine geschlossene Decke gebildet.
Die Feuerwehr hat am Sonntag nochmals die Eisstärken auf Kennedyteich, Dobbenteich und Swarte Moor See gemessen. Dort war das Eis 10 bis 16 Zentimeter dick. Bis zu einer Stärke von 14 Zentimetern warnt die Stadt vor dem Betreten. Auch bei einer stärkeren Eisdicke geschieht das Betreten auf eigene Gefahr. Da in Oldenburg kein generelles Verbot – mit Ausnahme des Naturschutzgebietes Bornhorster Huntewiesen – zum Betreten von Eisflächen besteht, erfolge auch keine besondere Freigabe durch die Stadtverwaltung.
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