Neuer Vorschlag für Netzfabrik
Bauen Bürgerinitiative legt „letzten Kompromiss“ vor – Drei bis vier Geschosse
von Klaus Fricke
Wechloy - Die Überschrift ist eindeutig: „Letzter Kompromissvorschlag“ steht über dem Papier, das die Bürgerinitiative „für eine nachhaltige Nutzung der Netzfabrikfläche Wechloy“ wie angekündigt veröffentlicht hat. Die Gruppe gehe damit „einen schmerzlichen Schritt hin zu einer höheren und dichteren Bebauung“, erklärte Sprecherin Annette Thomaschewski. Der Vorschlag entspreche in etwa den jetzigen Planungen der Investoren.
Zwei drei- sowie zwei viergeschossige Häuser (einschließlich Staffelgeschoss) entlang der Ammerländer Heerstraße sowie sieben Reihenhäuser im rückwärtigen Bereich der ehemaligen Netzfabrik sieht der Entwurf der Bürgerinitiative vor, in der sich viele Anwohner zusammengeschlossen haben. Wie die Bauverwaltung unterdessen mitteilte, hätten andere Nachbarn sich allerdings auch positiv über die Planungen der Investoren geäußert.
Für die Bürgerinitiative stellt ihr Vorschlag allerdings eine Chance dar für eine „nachbarschaftsgetreue Bebauung“ – obwohl die Gruppe eigentlich weiterhin einer zwei- bis dreigeschossige Bebauung den Vorzug geben würde. Mit dem Kompromiss sei es möglich, 88 Wohnungen zu errichten, was „in etwa den jetzigen Planungen der Investoren“ entspreche, meinte Thomaschewski. Es müsse allerdings auf Büroflächen verzichtet werden.
Außerdem beinhaltet der Vorschlag der Initiative eine Tiefgarage (108 Stellplätze), die maximal einen Meter über die jetzige Geländeoberfläche hinausragen darf, die Berücksichtigung aller Naturschutzauflagen für das Areal sowie die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebiets.
Die Initiative will mit ihrem Vorschlag „die Politik in die Lage versetzen, erneut drei bis vier Geschosse zu fordern“, so Thomaschewski. Für sie stelle der Kompromiss „die letzte Einigungslinie“ dar. „Bebauungen, die hierüber hinausgehen, können wir nicht verantworten.“
Die Investoren haben sich dazu noch nicht geäußert.
- Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen ein Schock. Nichts ist danach mehr so, wie es war. Weder für die Erkrankten, noch für deren Familien. Spricht man mit Krebspatienten, erinnern sie sich an die Details jener Situation, als sie die Diagnose hörten.mehr
- Der Archivar des Oldenburger Turnerbundes (OTB) hat derzeit viel zu tun. Matthias Schachtschneider überarbeitet das Archiv des OTB. Es ist das größte und inhaltsreichste Archiv aller Oldenburger Turn- und Sportvereine.mehr
- Der englische Titel von „Verschwunden“, das jetzt im Staatstheater Premiere feiert, heißt „Missing (Looking for Grethel)“. Und schon ahnt man, welches Märchen der britische Autor Charles Way, Jahrgang 1955, zur Grundlage seiner Arbeit genommen hat.mehr
- Viele Bahnanlieger in Oldenburg können auf Lärmschutz schon im kommenden Jahr hoffen. Nach der Stadt will auch die GSG dem Vergleichsangebot der Bahn zustimmen. Und die privaten Kläger sowie die Initiativen IBO und LiVe teilten am Donnerstag mit: „Wir sind grundsätzlich vergleichsbereit“, so IBO-Vorsitzender Christian Röhlig.mehr
- Der Archivar des Oldenburger Turnerbundes (OTB) hat derzeit viel zu tun. Matthias Schachtschneider überarbeitet das Archiv des OTB. Es ist das größte und inhaltsreichste Archiv aller Oldenburger Turn- und Sportvereine.mehr


