OLDENBURG, 9. Februar 2012


Schiffe wenden an Bahnbrücke

Stadtentwicklung Finanzierung gesichert – Jürgen Krogmann (SPD) hakt nach


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Hier soll es hin: Stromab der Eisenbahnbrücke wird das neue Wendebecken gebaut. BILD: Torsten von Reeken  Bild vergrößern

Das Projekt stand zeitweilig auf der Kippe. Die Bundesregierung hatte Kürzungen für Wasserstraßen angekündigt.

von Thorsten Kuchta

Oldenburg - Grünes Licht fürs Wendebecken: Nach Informationen des SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Krogmann hat das Bundesverkehrsministerium 5,8 Millionen Euro für den Bau der neuen Schiffswendestelle eingeplant. Sie soll bis 2014 fertig sein. Das erfuhr Krogmann in einem Gespräch mit Klaus Frerichs, Leiter der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest in Aurich.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey hatte im Dezember vermeldet, dass die Planungen begonnen hätten, die Finanzierung des Baus aber noch ausstehe.

Ohne den Bau könnten Küstenmotorschiffe der aktuellen Generation den Oldenburger Hafen nicht mehr anlaufen, weil das alte Wendebecken für die Schiffe mit einer Länge von bis zu 135 Metern nicht groß genug ist. Zudem würde das Becken, das unterhalb der Eisenbahnbrücke liegt, garantieren, dass auch nach dem möglichen Ersatz der anfälligen Klappbrücke durch ein festes Bauwerk Küstenmotorschiffe den Hafen anlaufen und wieder verlassen könnten.

Stadt und Hafenwirtschaft hatten zwischenzeitlich befürchtet, dass die Wendestelle nicht mehr gebaut wird. Grund: Die Bundesregierung wollte Investitionen in Wasserstraßen stoppen, die eine bestimmte Gütermenge nicht erreichen. Hunte und Küstenkanal wären davon betroffen gewesen.

Krogmann hatte unter anderem im Landtag gegen diese Pläne Front gemacht. Der Bau des Beckens unterstütze die positive Entwicklung, so Krogmann; der Umschlag mit Küstenmotorschiffen legte 2011um 40 Prozent zu.

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