Neuer Schub im Energie-Netzwerk
Wirtschaft Oldenburger Energie-Cluster wird bis 2014 gefördert – Neuer Vorstand
Neuer Olec-Vorstand (von links): Thomas Haukje (NW Assekuranz), Roland Hentschel (Stadt, Vorsitzender), Thorsten Janßen (BFE, Vize), Christoph Mayer (Offis), Burkhard Meiners (AgroEnergien), Alwin Schlörmann (EWE), Till Luhmann (BTC), Ulrich Scheele (ARSU), Klemens Lüke (PFK Zink Arbicon). Es fehlt Ubbo de Witt (Projekt GmbH). BILD: Olec 
von Thorsten Kuchta
Oldenburg - Der Oldenburger Energie-Cluster Olec bekommt als erstes Wirtschaftsnetzwerk Niedersachsens eine zweite Drei-Jahres-Förderung. Die Anschlussfinanzierung bis 2014 beträgt 159 000 Euro und wurde jetzt von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen, der NBank, aus EU-Mitteln bewilligt. Hinzu kommt eine 189 000-Euro-Förderung der Stadt. 182 000 Euro tragen die Mitglieder über Beiträge bei.
NBank-Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter überbrachte am Montag den Förderbescheid persönlich. „Für einen Erfolg der Energiewende in Niedersachsen ist die Zusammenarbeit aller Kräfte nötig. Wie es gemacht werden kann, beweist im Nordwesten unseres Landes der Olec“, sagte Kiesewetter im Rathaus.
Roland Hentschel von der Wirtschaftsförderung der Stadt wurde zuvor von der Mitgliederversammlung als Vorsitzender bestätigt. Als neuer Vize löst Thorsten Janßen, Direktor des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik (BFE), den Geschäftsführer der Projekt GmbH, Ubbo de Witt ab. Drittes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands ist Finanzexperte Klemens Lüke (PFK Zink Arbicon).
In der neuen Förderperiode wird sich Olec zunehmend als Dialogplattform präsentieren, kündigte Hentschel an. Das betreffe sowohl den Dialog zwischen den Mitgliedern (zurzeit 53; ein qualitatives Wachstum auf 63 wird angestrebt) als auch das Werben um Verständnis für die Notwendigkeiten der Energiewende in der Bevölkerung. „Da gibt es eine Menge Akzeptanzprobleme“, sagte Hentschel. Ein Beispiel dafür sei der Widerstand gegen die Windpark-Pläne an den Bornhorster Seen.
Schwerpunkte der künftigen Arbeit sind laut Hentschel zudem die Förderung von Innovationen, Weiterbildung im Energiesektor und die Praxis. Ganz konkret werde Olec Abschlussarbeiten von Studenten fördern, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sich die Elektromobilität in einer Stadt wie Oldenburg umsetzen lässt.
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