Städtler will Stadt neu ordnen
Kandidatur Bürgermeister aus Löningen zieht es an die Jade
Wilhelmshaven - Die Aufgabe reize ihn, sagt Thomas Städtler. Der Bürgermeister der 14 000-Einwohner-Stadt Löningen im Kreis Cloppenburg betont, dass er in Wilhelmshaven viele Baustellen sieht, die er bearbeiten will, falls er im September 2011 zum Oberbürgermeister gewählt würde.
Städtler (49) ist einer von drei Bewerbern, die von Wilhelmshavens Sozialdemokraten zum OB-Kandidaten gekürt werden möchten. Er habe sich auf eine Anzeige der SPD beworben. Städtler setzt auf den Jade-Weser-Port, will als oberster Wirtschaftsförderer der Stadt Lobbyarbeit für den Containerhafen und das geplante Güterverkehrszentrum betreiben.
Weniger glücklich ist er mit der zweiten Großbaustelle in der Stadt, dem Kohlekraftwerk. „Atommeiler und Kohlekraftwerke sind Technologien aus der Vergangenheit“ – aber natürlich müsse die Stadt ihre rechtlichen Verpflichtungen einhalten. Die Zukunft aber gehöre den regenerativen Energien. Zurückdrehen will Städtler auf jeden Fall die Zersplitterung des „Konzerns Stadt“ in 49 Gesellschaften und Eigenbetriebe. Die Wirtschaftsförderung müsse gebündelt und eng ans Rathaus angebunden werden.
Städtler hat u.a. beim Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven, beim Bundeswirtschaftsministerium sowie als stellv. Behördenleiter beim Amt für Technik und Beschaffung gearbeitet. Er stehe in Wilhelmshaven für einen Neuanfang – in der Stadt und in der SPD.
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