OSNABRÜCK, 10. März 2010


Tote Patientin: Osnabrücker Klinik trägt keine Schuld

OSNABRÜCK - Nach dem gewaltsamen Tod einer 46 Jahre alten Frau in einem psychiatrischen Krankenhaus in Osnabrück gibt es keine Hinweise auf ein Verschulden der Klinik. „Es hat nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Erkenntnisse gegeben, dass es zu so einer Tat hätte kommen können“, sagte am Mittwoch die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Wibke Warnking.

Am Montag war die Leiche im Zimmer einer 28-Jährigen gefunden worden. Diese steht im Verdacht, die Frau umgebracht zu haben. Beide Frauen waren Patientinnen auf einer geschlossenen Station für geistig behinderte Menschen mit psychischen Störungen, die vom Gericht in die Klinik eingewiesen worden waren.

Nach einem Zeitungsbericht soll das Opfer mit Schokolade in das Zimmer gelockt und unter einer Bettdecke erstickt worden sein. Staatsanwaltschaft, Polizei und die Klinik bestätigten diese Darstellung nicht.


 

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