Tote Patientin: Osnabrücker Klinik trägt keine Schuld
OSNABRÜCK - Nach dem gewaltsamen Tod einer 46
Jahre alten Frau in einem psychiatrischen Krankenhaus in Osnabrück
gibt es keine Hinweise auf ein Verschulden der Klinik. „Es hat nach
derzeitigem Ermittlungsstand keine Erkenntnisse gegeben, dass es zu
so einer Tat hätte kommen können“, sagte am Mittwoch die Sprecherin
der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Wibke Warnking.
Am Montag war die
Leiche im Zimmer einer 28-Jährigen gefunden worden. Diese steht im
Verdacht, die Frau umgebracht zu haben.
Beide Frauen waren Patientinnen auf einer geschlossenen Station
für geistig behinderte Menschen mit psychischen Störungen, die vom
Gericht in die Klinik eingewiesen worden waren.
Nach einem Zeitungsbericht soll
das Opfer mit Schokolade in das Zimmer gelockt und unter einer
Bettdecke erstickt worden sein. Staatsanwaltschaft, Polizei und die
Klinik bestätigten diese Darstellung nicht.
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