GANDERKESEE, 11. März 2010


US-Konzern Terex
verkauft Atlas-Werke

Von Wolfgang Loest

Ganderkesee - Der amerikanische Terex-Konzern hat die Atlas-Werke in Ganderkesee, Delmenhorst und Vechta verkauft. Bestandteil der Transaktion sind außerdem die Vertriebsniederlassung im englischen Bradford und die Terex-Minderheitsbeteiligung am chinesischen Atlas Joint Venture.

Einzelheiten der Vereinbarung teilte das Unternehmen am Donnerstag nicht mit. Die Transaktion soll Ende Juni abgeschlossen sein. „Der Verkauf der Atlas-Unternehmen ist ein wichtiger Schritt im Sinne der strategischen Neuausrichtung von Terex,“ ließ der Terex-Vorstandschef Ron DeFeo verlauten. „Wir haben Atlas im Jahr 2001 mit der Absicht übernommen, einen qualitativ hochwertigen Standardbagger in einem global wettbewerbsfähigen Baumaschinenportfolio zu positionieren. Ziel unserer Strategie war die Weiterentwicklung des regional gut aufgestellten Atlasbaggers.“ Die Entwicklung war aber zu teuer – die Atlas-Werke haben laut DeFeo im vergangenen Jahr insgesamt rund 40 Millionen Dollar Verlust gemacht.

Die Arbeitnehmer sind am Donnerstagmittag in Betriebsversammlungen über die neue Lage informiert worden.


 

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