OSNABRüCK, 16. März 2010


Tod in Psychiatrie: Patientin in Osnabrück geständig

Osnabrück - Nach dem gewaltsamen Tod einer 46 Jahre alten Patientin in einer Osnabrücker Psychiatrie hat eine 28-Jährige die Tat gestanden. Diese war Patientin auf derselben Station wie das Opfer.

Sie habe eingeräumt, eine Decke über die andere Frau geworfen und ihr die Luft abgedrückt zu haben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Die Frau sei wütend gewesen, weil die Klinik ihr das Verlassen der geschlossenen Station verweigert hatte.

„Die Wut hatte sich auf die andere Patientin gerichtet, obwohl die Klinik für die Verweigerung des Ausgangs verantwortlich war“, sagte die Sprecherin.


 

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