Bürgermeister stärken Soldaten in Afghanistan
Einsatz Kranzniederlegung im Lager Masar-i-Sharif für Gefallene – Brigadegeneral Leidenberger dankt für Solidarität
Totenehrung durch Bürgermeister (v.l.): Hans-Joachim Jaap (Zeven), Staatssekretär Thomas Kossendey, Bernhard Ellberg (Oldenburg), Brigadegeneral Frank Leidenberger, Werner Borchers (Selsingen) BILD: Gunars Reichenbachs 
von Gunars Reichenbachs
Kundus - „Es fällt schwer“, sagt Bernhard Ellberg –und schluckt. Der Oldenburger Bürgermeister hat soeben die Schleifen mit den Farben der Stadt an einem Gedenkkranz gerichtet. Dahinter sind in einer Wand die Tafeln mit den Namen der in Afghanistan gefallenen deutschen Soldaten eingelassen.
Mit Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey (CDU, Edewecht) sind drei Bürgermeister aus den Standorten der Oldenburger Luftlandebrigade 31 – neben Ellberg auch Hans-Joachim Jaap (Zeven) und Werner Borchers (Selsingen) – am Sonnabend nach Kundus und Masar-i-Sharif gereist, um der Bundeswehr die Anteilnahme der Heimat zu zeigen. Die letzten Toten stammten aus der Oldenburger Luftlandebrigade.
„Wir sind bei Ihnen“, versichert Ellberg den Soldaten in Masar-i-Sharif. „Wir wollen Sie unterstützen, wo immer wir können“, ergänzt Jaap. Brigadegeneral Frank Leidenberger dankte für diese Solidarität. Auch viele Soldaten zeigten freuten sich in Gesprächen über diese Geste aus der Heimat.
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