Schlangen und Pinguine im Schlutterwald gesichtet
Bogenschießen Siebtes Eisbrecherturnier mit 220 Teilnehmern aus ganz Deutschland
Schlutter - Mit dem Bogen auf Jagd gehen: Der Schlutterwald war Treffpunkt für 220 Bogenschützen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Das kaltnasse Wetter hielt die vielen Teilnehmer des siebten Eisbrecherturniers nicht von ihrem Vorhaben ab, die ausgelegten Ziele zu treffen.
Kunststoff-Tiere
30 Kunststoff-Tiere forderten jedem Schützen Zielgenauigkeit und Treffsicherheit ab – waren doch einige hinter Bäumen und Büschen, unter Betonröhren und hinter Steinmauern versteckt. Auch die Abschussplätze waren – wie im Gelände üblich – nicht immer ideal. Als Besonderheit stellte sich der Turm heraus, ein Senkrechtschuss aus vier Metern Höhe. Die Kunststoffziele kamen aus allen Tierklassen vom Hasen bis zum Bären. Sogar Schlangen und Pinguine waren im Schlutterwald vertreten.
Geschossen wurde an zwei Tagen. Am ersten Turniertag waren alle Bögen – vom Blank- über Recurve- und Compoudbogen, aber auch Longbow und Reiterbögen – an der Reihe. 75 Schützen gingen an den Start. Nach der Hälfte des Parcours war eine „Aufwärmstation“ mit Feuerkorb und heißem Kaffee oder Tee aufgebaut. Bei der Siegerehrung gab es für die drei Besten Urkunden, für die Jugendlichen zusätzlich ein kleines Präsent. Eine Verlosung unter allen Teilnehmern bescherte außerdem Honig, Holzfiguren, Kräuterschnaps, Messer oder einen Bogen.
Lob für Leitung
Am zweiten Tag starteten 144 Bogenschützen auf den Parcours. Wolfgang Lennarz, Spartenleiter Feld und Traditionelles Bogenschießen, hatte viel Herzblut in die Vorbereitung gesteckt. Die Schützen dankten es ihm. Viel Lob bekam auch die Turnierleitung, die bei kleinen Problemen und Sorgen mit Rat und Tat zur Seite stand.
Dass das Eisbrecherturnier zu einer festen Größe geworden ist, belegen die hohen Anmeldezahlen. Auch für das kommende Jahr haben sich bereits wieder viele Schützen angekündigt. Viele kommen schon seit vielen Jahren in den Schlutterwald. Neue Schützen erleben hier eine besondere Gemeinschaft und genießen die familiäre Stimmung. Das Lagerfeuer und die „Rauchbraterey“ mit eingelegtem Altbierbraten tragen auch dazu bei. Bereits nach dem letzten Schuss freuten sich die vielen Teilnehmer schon wieder auf die nächste Auflage.
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