Für HSG zählt nur ein Sieg
Handball Verbandsligist trifft auf Daverden – TSH gegen heimstarke Oldenburger
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Landkreis - Abstiegskampf in der Handball-Verbandsliga: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg tritt an diesem Sonnabend ab 17.30 Uhr beim ebenfalls bedrohten TSV Daverden an. Die TS Hoykenkamp ist ab 19 Uhr beim TvdH Oldenburg zu Gast.
HSG-Trainer Frank Mehrings weiß noch nicht genau, was sein Team erwartet, zu schwankend waren die Leistungen des Gegners. Er verfügt über einen großen Kader, durch wiederholte Ausfälle scheint das Team jedoch noch nicht richtig eingespielt. Etliche Routiniers laufen für den TSV auf, darunter Torjäger Mirko Drescher und Olaf Skornicka, die an einem guten Tag ein Spiel alleine entscheiden können.
Mehrings wird seinen Spielern deutlich machen, dass der 29:18-Hinspielsieg nicht als Maßstab gelten darf, da in dieser Partie viele Leistungsträger der Daverdener fehlten. „Die Hausherren werden immer noch einen dicken Hals haben. Und sie wissen, wo sie stehen“, sagt er. Deshalb solle sich sein Team vor der wichtigen Begegnung beim Tabellenzehnten durch nichts ablenken lassen, denn „alles andere als ein Sieg zählt nicht. Das würde einen Rückschlag in der Aufholjagd bedeuten.“ Die Mannschaft müsse an die guten Leistungen der jüngsten Vergangenheit anknüpfen. Wichtig wird sein, dass die HSG-Deckung den wurfgewaltigen TSV-Rückraum unter Kontrolle bekommt. Auch im Angriff muss sich Mehrings einiges einfallen lassen, um die robuste Abwehr der Hausherren zu knacken. In Arne Heinken, der zuletzt eine sehr gute Leistung in der Defensive zeigte, wird ein wichtiger Spieler aus beruflichen Gründen fehlen. Dafür ist Tobias Sprenger wieder dabei.
Einen ganz schweren Gang muss die TSH antreten, denn das Team von Trainer Thorsten Stürenburg trifft auf einen heimstarken Gegner. Die Oldenburger haben in eigener Halle erst zwei Partien verloren. Zuletzt waren sie allerdings dreimal in Folge auswärts gefordert, kassierten drei Niederlagen. Mit 12:16 Punkten darf sich der Tabellenneunte im Rennen gegen den Abstieg noch nicht sicher fühlen. Im Hinspiel war die Turnerschaft unterlegen (25:27), obwohl sie etliche klare Chancen hatte, diese aber nicht nutzte. Doch geben die Leistungen der Hoykenkamper in den zurückliegenden Spielen durchaus Anlass zur Hoffnung. Im Duell mit Spitzenreiter Jahn Brinkum (23:27) verkauften sie sich gut und hätten mit etwas mehr Glück sogar punkten können. Auf jeden Fall kann die Stürenburg-Truppe völlig frei aufspielen – und vielleicht gelingt dann ja eine Überraschung, auch wenn Nico Skormachowitsch (verletzt) und Dirk Egbers (Urlaub) fehlen werden.
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