VSG mächtig unter Erfolgsdruck
2. Bundesliga Ammerländer Volleyballer in Westerstede gegen Team aus Frankfurt
Der Block der VSG Ammerland (Jan Hartkens, links und Dirk Achtermann) muss gut funktionieren. BILD: Manfred Hollmann 
von Manfred Hollmann
Westerstede - Erstmals in dieser Saison stehen die Zweitliga-Volleyballer der VSG Ammerland mächtig unter Erfolgsdruck. Gegen das Team vom Volleyballinternat Frankfurt am morgigen Sonntag um 16 Uhr in der Westersteder Dannemann-Halle muss ein Sieg her. Andernfalls wird es deutlich enger beim Kampf um den Klassenerhalt.
Bisher zehren die Ammerländer nur von ihrer starken Hinrunde, aber das allein reicht nicht aus. Es müssen noch weitere Punkte hinzukommen. „Wir wollen nicht noch einmal gegen ein Internatsteam verlieren“, gab sich VSG-Trainer Torsten Busch kämpferisch. Diesen Biss und dieses Selbstbewusstsein wünscht er sich auch von seinen Spielern am Sonntag. „Gegen VCO Berlin sind wir viel zu harmlos aufgetreten“, so Busch. Allerdings fehlte nur ein Hauch zu einem möglichen Sieg. Im zweiten Marathonsatz, der mit 33:35 verloren wurde, nutzte die Mannschaft drei Satzbälle nicht. Bei einer möglichen 2:0-Führung hätte es ganz anders ausgesehen. Aber dem verlorenen Satz nachtrauern hilft nichts. Die Ammerländer müssen ihren Blick nach vorne richten. Im Hinspiel in Frankfurt gewann die VSG 3:1. Inzwischen jedoch haben die jungen Frankfurter dazugelernt und sind klar besser geworden. Zuletzt schlug das Team Humann Essen glatt mit 3:0.
Es wird also keineswegs eine leichte Aufgabe. „Dennoch – wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen, sollte es mit dem angepeilten Sieg klappen“, so Busch.
Immerhin sieht es personell bei der VSG wieder etwas besser aus. Arne Döpke und Andre´ Schneider, der wieder über Rückenprobleme klagte, werden jedoch fehlen. Alexander Janssen und Marco Meyer konnten krankheitsbedingt in der Woche nicht trainieren. Alle anderen Ammerländer aber sind fit und brennen auf ihre Einsätze.
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