A 20: Zahlreiche Kleinvarianten möglich
Verkehr Informationsveranstaltung im Neustädter Hof – Eine Anschlussstelle
Ovelgönne - Die Planungen zum Bau der Autobahn 20 im zweiten Bauabschnitt zwischen der Autobahn 29 und der Bundesstraße 437 schreiten voran. „Wir arbeiten an einem Entwurf, aber es gibt noch viele Bereiche, in denen zahlreiche Kleinvarianten in der Diskussion sind.“ Das sagt Joachim Delfs, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg, im Gespräch mit der NWZ .
„Wir arbeiten sehr transparent und werden an diesem Mittwoch im Neustädter Hof einen Zwischenstandsbericht liefern“, sagt Delfs, der bei der Planung auch viele technische Richtlinien, wirtschaftliche und örtliche Anforderungen zu berücksichtigen hat. Dass es im Bauabschnitt 2 zu einer Anschlussstelle westlich von Neustadt kommt, gilt als wahrscheinlich. Die Gemeinden Ovelgönne und Jade, die Stadt Brake und der Landkreis Wesermarsch hatten sich für eine solche Lösung ausgesprochen. Delfs zur NWZ: „Wir prüfen in diese Richtung.“
Mit gemischten Gefühlen geht Jades Bürgermeister Henning Kaars an diesem Mittwoch, 19.30 Uhr, in die Info-Veranstaltung zum Bau der A 20. Kaars ist generell ein Befürworter der Küstenautobahn, hält aber überhaupt nichts von der bereits beschlossenen südlichen Streckenführung, der so genannten Groß-Variante 3: „Das ist absolut nicht unsere Wunsch-Variante. Damit hilft man weder uns, noch der Stadt Varel, denn weder die Bundesstraße noch die Landesstraße würden so entlastet werden.“
Die Informationspolitik der Straßenbaubehörde lobt Kaars ausdrücklich: „Es wird sehr transparent gearbeitet. Es wird versucht, möglichst wenige landwirtschaftliche Flächen zu durchschneiden – und die Trassenführung ist im Internet einzusehen.“
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