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Entscheidung über Schulausfall früh morgens

Donnerstag im Ammerland kein Unterricht – Prognose für Freitag unsicher

DIE ENTSCHEIDUNG FIEL KURZ VOR FÜNF UHR. EINE WICHTIGE ROLLE SPIELTEN DABEI DIE BEOBACHTUNGEN DER POLIZEI IN WESTERSTEDE, BAD ZWISCHENAHN UND RASTEDE.

WESTERSTEDE Wenn es draußen glatt wird auf den Straßen, kann sich Horst Caspers, Schulamtsleiter bei der Ammerländer Kreisverwaltung in Westerstede, meist auf kurze Nächte einstellen. „In aller Regel lässt sich erst in den frühen Morgenstunden schlüssig beurteilen, ob ein Unterrichtsausfall an den allgemeinbildenden Schulen gerechtfertigt ist“, erklärte Caspers in einem NWZ-Gespräch.

Dem Schulausfall vom Donnerstag, so Caspers, sei am späten Mittwochabend ein Gespräch mit dem Deutschen Wetterdienst in Hamburg vorausgegangen. „Dort war von einer Unwetterwarnung keine Rede. Vielmehr erwartete man einen normalen Wintertag“, berichtete der Schulamtsleiter. Um sich aber selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, setzte sich Caspers ab 3 Uhr in der Nacht mit den Polizeidienststellen in Bad Zwischenahn, Rastede und Westerstede in Verbindung. „Die Streifen meldeten teils schwierigste Straßenverhältnisse, verursacht durch Schneeregen, der die gefrorenen Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandelte. Nach einer Rücksprache mit unserem Landrat haben wir uns dann um 4.55 Uhr entschlossen, den Unterricht ausfallen zu lassen“, sagte Caspers. Andere Landkreise, die die Schule nicht absagten, wurden von dem teilweise extremen Glatteis offenbar überrascht. So fiel im Kreis Leer der Busverkehr aus. Die letzte Entscheidung, ob die Kinder zur Schule geschickt werden, liegt

übrigens in jedem Fall bei den Eltern.

Prognosen für diesen Freitag, so Caspers, seien schwierig. Vermutlich werde man die Wetterentwicklung wieder die Nacht hindurch beobachten müssen und dann zu einer Entscheidung kommen.

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DIE ENTSCHEIDUNG FIEL KURZ VOR FÜNF UHR. EINE WICHTIGE ROLLE SPIELTEN DABEI DIE BEOBACHTUNGEN DER POLIZEI IN WESTERSTEDE, BAD ZWISCHENAHN UND RASTEDE.
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29.01.2010
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