Schülerwahl:
Schüler haben Stimme zur Bundestagswahl

Etwa 660 Teilnehmer an der KGS in Rastede

Die Schüler der KGS setzten sich mit dem Thema Bundestagswahl auseinander. Im Rahmen der NWZ -Aktion geben sie ihre Stimme ab.

Rastede Bis zur Bundestagswahl am 22. September sind es zwar noch ein paar Wochen hin. Doch in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Ras­tede laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Denn im Rahmen der NWZ -Aktion „Schüler wählen“ in Kooperation mit der bundesweiten „Juniorwahl“ geben etwa 600 Schüler am Donnerstag und Freitag, 5. und 6. September, ihre Stimme ab.

Die NWZ  veröffentlicht die Ergebnisse am Montag, 16. September. Sie fließen dann auch in das bundesweite Juniorwahl-Ergebnis ein, das am Abend der Bundestagswahl bekannt gegeben wird.

Großer Aufwand

In der 8 c III steht an diesem Mittwochmorgen Politik auf dem Stundenplan. Der Politik-Fachbereichsleiter Gerald große Osterhues verteilt zu Beginn Wahlbenachrichtigungen, auf denen die Schüler ihre Adressen eintragen. „Die Juniorwahl soll genauso ablaufen wie die richtige Wahl“, sagt er. Dabei sorgen Wahlhelfer für einen reibungslosen Ablauf.

Mit der Wahlbenachrichtigung oder einem Lichtbildausweis können die Schüler an der Wahl teilnehmen. Eine Pflicht dazu bestehe aber nicht. „Die Schüler sollen ein Gefühl dafür bekommen, welch großer Aufwand hinter einer Wahl steckt“, sagt der Lehrer.

Zur Vorbereitung besprechen die Klassen die Wahlprogramme der Parteien. Anfang August hatten die Schüler bereits mit den Direktkandidaten des Wahlkreises 27 Oldenburg-Ammerland diskutiert (NWZ  berichtete). 14 Klassen informieren sich zudem täglich in der NWZ  über die neuesten politischen Entwicklungen. Das Wahlprojekt-Abo wird von der LzO ermöglicht. „Wir diskutieren die Inhalte dann im Plenum“, sagt Osterhues.

An der Wahl nehmen die Jahrgänge acht bis zwölf teil. Die Wahl findet Schulformübergreifend statt. Die Schüler wählen per Mausklick am PC. Dabei müssen sie eine Erst- und Zweitstimme vergeben. „Wir haben uns für die Onlinewahl entschieden“, sagt Osterhues. Das sei unkomplizierter – auch im Hinblick auf die Auswertung – und spare Papier. Für die Wahl stehen drei Computer in einem extra Raum bereit.

Stimmzettel

Damit kein Chaos entsteht, erhält jeder Schüler eine individuelle Zeit und wird höchstpersönlich von Wahlhelfern aus der Klasse abgeholt. Auf den Monitoren der PCs sehen die Schüler die Stimmzettel für den Wahlkreis 27 und setzen ihre Häkchen. An der Juniorwahl beteiligen sich bundesweit 2250 Schulen. Die AOK-Gesundheitskasse unterstützt das Projekt landesweit in 22 Schulen, darunter auch die KGS in Rastede. Die AOK-Handwerksbeauftragte Martina Bernasko überreichte stellvertretend Osterhues und Schulleiter Gerd Kip eine „Juniorwahl-Aktie“. „Die Schüler sollen mit dem Projekt zur Wahl motiviert werden und keine Politikverdrossenheit entwickeln“, sagt Bernasko.


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29.08.2013
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