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NWZonline {{SHARING.setTitle("Angst vor Giftködern im Wald")}}

Tiere:
Angst vor Giftködern im Wald

Hahn-Lehmden 1496 Hunde sind in der Gemeinde Rastede gemeldet, und ihre Herrchen sind in Sorge um ihre treuen Vierbeiner. In einem Waldstück hinter dem Golfplatz in Liethe sollen Unbekannte in den vergangenen Tagen Giftköder ausgelegt haben – und das wohl nicht zum ersten Mal. Das berichten verschiedene Facebook-Nutzer.

„Das gibt es doch nicht. Das dritte Mal innerhalb von ein paar Wochen“, schreibt eine Nutzerin, nachdem zuvor eine andere gewarnt hatte: „An die Hundebesitzer der Region: Meidet den ,Ulla Popken Wald‘, dort wurde Fleischwurst gefüllt mit Gift ausgelegt.“

Konkret geht es offenbar um ein Waldstück auf der Grenze zwischen den Gemeinden Rastede und Wiefelstede. Nach Angaben einer Facebook-Nutzerin soll dort am Montag ein Hund einen der Giftköder gefressen haben. Über die Folgen konnte die Frau allerdings nichts sagen. Sie habe aber schon überlegt, ihrem Hund sicherheitshalber einen Maulkorb anzulegen.

Der Polizei in Rastede lagen bis Mittwochabend noch keine Anzeigen vor. Stationsleiter Lüder Behrens bittet aber darum, Hinweise auf Giftköder umgehend zu melden. Die Polizei würde sich dann vor Ort ein Bild machen. Die Station ist unter Tel. 04402/92440 zu erreichen. Das Auslegen von Giftködern stelle eine Straftat dar, sagt Behrens.

Auch bei Tierärztin Dr. Ute Uhlhorn-Dirks in Rastede waren bis Mittwoch noch keine Hinweise zu den Giftködern eingegangen. „Ich hatte auch noch keine Tiere mit Vergiftungserscheinungen in Behandlung.“

Lutz Wemken, Leiter des Hegerings Rastede-Nord, hatte ebenfalls noch nichts von den möglicherweise tödlichen Fleischwürsten gehört. „Solche Informationen sind für uns wichtig, da wir dort ja auch mit unseren Hunden unterwegs sind.“ Auch bei der Gemeinde Rastede waren bis Mittwoch noch keine Hinweise eingegangen.

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