• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Mit Vergangenheit in die Zukunft

25.04.2013
NWZonline.de NWZonline 2015-07-23T09:10:04Z 280 158

Gastronomie:
Mit Vergangenheit in die Zukunft

Westerstede Es wird viel passieren im „Alten Stadthaus“ im Herzen Westerstedes. Und es ist schon etwas passiert.

Da, wo einst das Stadt­archiv untergebracht war, ist ein heller Tagungs- und Veranstaltungsraum mit moderner Technik und Platz für bis zu 50 Personen entstanden. „Die weiteren Veränderungen werden über das Jahr verteilt erfolgen. Bei laufendem Betrieb“, sagt Andrea Schüller, neue Miteigentümerin des „Alten Stadthauses“ und zuständig fürs Marketing.

Als Hermann Börjes und Gerd Tromm Hotel und Restaurant zum Jahreswechsel verkauften, waren Andrea Schüller, ihr Mann Hermann sowie Bernd Rimke, damaliger Pächter des „Alten Stadthauses“, zur Stelle. Gemeinsam mit dessen Frau Iris will man das Traditionslokal in die Zukunft führen – mit einem Blick zurück.

1813 gründete Johann Koch im Schatten der Kirche eine Kornbrennerei. Die 200-jährige Geschichte soll sich im neuen Konzept des „Alten Stadthauses“ niederschlagen. „Das Korn soll spürbar werden“, sagt Andrea Schüller. Man wolle alles Historische und Charakteristische belassen und sanft modernisieren.

Der Eingangsbereich soll heller gestrichen werden, um einen größeren Kontrast zum gediegenen Holz zu schaffen. Die Rezeption (Hotel und Restaurant sind die Hauptbetätigungsfelder von Iris Rimke) wird nach vorne verlagert. Aus dem Bistro wird die Stadthausschänke, aus der Taverne die Kochsche Weinstube. Das Restaurant heißt künftig „Zur alten Buche“. „Wir wollen uns auf unsere Tradition besinnen“, sagt Schüller, gelernte Hotelfachfrau und studierte Touristikerin.

Die 46-Jährige – eine der beiden stellvertretenden Sprecherinnen der Westersteder Gastronomen – macht Appetit auf Kommendes. Küchenchef Bernd Rimke werde sein Angebot noch mehr auf Regionalität mit „frischen, leckeren Produkten aus der Umgebung“ ausrichten. Punkten wollen die Eigen­tümer auch mit dem Garten, der in Teilen neu angelegt wird. Im Mittelpunkt auch hier schönes Altes: die mehr als 170 Jahre alte knorrige Buche.