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NWZonline.de Region Ammerland Kultur

Schräge Vögel reißen Schnabel ganz schön weit auf

15.01.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-01-15T05:36:56Z 280 158

Kunst:
Schräge Vögel reißen Schnabel ganz schön weit auf

Bad Zwischenahn Spezielle Blickwinkel, Sprachakrobatik und poesievolle Texte. All das hat laut Bürgermeister Dr. Arno Schilling die Ausstellung im Rathaus zu bieten, die Donnerstag eröffnet worden ist. Drei Menschen aus dem Ammerland stellen dort bis Anfang März aus.

Marinus van der Zee (80) zeigt Fotografien unter dem Titel „Ein Blick über den Tellerrand“. Die Aufnahmen des in der niederländischen Provinz Friesland geborenen früheren Sportlehrers zeigen Landschaftsbilder ebenso wie Blumen- und Tiermotive. „Der Fotograf kann dem Augenblick Dauerhaftigkeit verleihen“, meinte Schilling über die Bilder des seit fünf Jahren in Bad Zwischenahn lebenden Fotografen.

„Schlichtweg begeistert“ war der Bürgermeister von den Werken, die Martina „Tine“ Frers in Vitrinen im ersten und zweiten Stock zeigt. Federbilder nennt die 42-jährige ihre Zeichnungen, „Sprachakrobatik“ meinte Schilling zu den Sprüchen, „die mir noch besser gefallen“. Aus einer bunten Vogelfeder entstehen Zeichnungen kleiner Vögel, die ihren Schnabel ganz schön weit aufreißen: „Das Geilste an meiner Ex war ich“ heißt es da. Oder: „Es gibt Leute, die mögen nicht, was ich sage. Wenn die wüssten, was ich denke.“ Die Ocholterin arbeitet auch auf Auftrag. So hat das Werk mit der Aussage „Ich bin nicht da! Bin mich suchen gegangen. Wenn ich wieder da bin, bevor ich zurück komme, sag mir: Ich soll auf mich waren!“ Platz im Zimmer eines Psychiaters gefunden.

Komplettiert wird die Ausstellung mit Büchern des Zwischenahner Autors Jando (Jens Koch), der an der Eröffnung nicht teilnehmen konnte, samt Illustrationen. Geöffnet ist montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr und montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr.