Ehrenamt:
Funk ist immer am Ball

Vorsitzender des TV Apen vielseitig engagiert

Der 61-Jährige spielt neben Tennis auch Fußball und Tischtennis. Für drei Personen übernimmt er ehrenamtlich die Pflichten des gesetzlichen Vertreters.

Apen Anfangen, wenn andere aufhören: Den Sport hat Wilhelm Funk relativ spät für sich entdeckt – ist dann aber umso konsequenter am Ball geblieben. Der 61-jährige Aper begann seine sportliche Karriere mit Mitte zwanzig – dann, wenn viele andere aus beruflichen oder anderen Gründen eher kürzer treten.

Langjähriger Kassenwart

Heute ist Wilhelm Funk seit vier Jahren Vorsitzender beim TV Apen; als Kassenwart ist er bereits seit 1980 im Vorstand des Sportvereins. „Die Arbeit macht einfach Spaß – das Vorstandsteam ist engagiert und hat viele Ideen. Auf jeden ist Verlass“, erklärt Funk. In den letzten fünf Jahren konnte der TV Apen seine Mitgliederzahlen verdoppeln – auch solche Erfolge sind für Funk ein Motivationsschub.

Genauso bereichernd stuft der Sportler seine Arbeit als Kassenwart beim Kreissportbund Ammerland ein: „Ich bin zuständig für den Sportstättenbau. Der Kontakt zu den vielen Vereinen gefällt mir besonders.“ Doch nicht nur über den Kreissportbund ist Funk mit vielen Menschen in Kontakt gekommen: 32 Jahre hat er bei der Aper Volksbank gearbeitet (die NWZ  berichtete) – „und entsprechend viele Aper kennengelernt.“

Dreifache Betreuung

Gerade weil Funk durch Beruf und Freizeit vielen ein Begriff ist, wurde er vom Landkreis und auch von ehemaligen Kunden angesprochen, ob er gesetzlicher Vertreter von Betreuten sein möchte. Nun übernimmt Funk die ehrenamtliche Betreuung von drei Personen.

Für ihn ist Sport ein wichtiger Ausgleich – „vor allem um den Kopf freizukriegen“.

Funk spielt in der dritten Herrenmannschaft beim VfL Bad Zwischenahn Fußball – mit dabei sind drei Jungs, mit deren Vätern Funk konfirmiert wurde. Doch nicht nur Fußbällen jagt Funk, der gleichzeitig auch bei der Mannschaft Ü-60-Herrenspielt, hinterher. Neben Tischtennis beim TV Apen geht es seit 20 Jahren in Barßel um die gelbe Filzkugel: Dort spielt er Tennis.

Was dann noch an Freizeit bleibt, verbringt er mit seinem dreijährigen Enkelkind und mit ausgiebigen Radtouren mit Ehefrau Monika.

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