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Schutzsuchende:
Flüchtlinge machen gute Erfahrungen mit Integration

Edewecht Flüchtlinge, die in der Gemeinde Edewecht leben, haben mit der Integration in die deutsche Gesellschaft gute Erfahrungen gemacht. Das ist das Fazit eines Gesprächs- und Informationsabends, zu dem der Ortsverband Edewecht von Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald aus Westerstede eingeladen hatte. Bei der Veranstaltung im „Landhaus Edewecht“ ging es – so Meiwald – nicht darum, über Flüchtlinge zu reden, sondern mit ihnen. Und gehörten Schutzsuchende aus verschiedenen Ländern zu denen, die über ihrer Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft berichteten.

Deutlich wurde an diesem Abend, so heißt es in einer Pressemitteilung, dass sich Edewecht durch eine überaus gelungene Integration von Flüchtlingen auszeichne. Dieser Erfolg sei auf eine Vielzahl von Aktivitäten zurückzuführen.

Gute Zusammenarbeit

Hauptamtliche von der Gemeinde Edewecht und sehr viele Ehrenamtliche, dies sehr gut zusammenarbeiten würden, kümmerten sich um die Integration. Der „Runde Tisch Migrationsarbeit“ in Edewecht habe nicht nur Deutschkurse initiiert, sondern Patenschaften von Deutschen für Schutzsuchende, eine Fahrradwerkstatt, Sportangebote in Sportvereinen, Schwimmkurse und Musikangebote. Das ebenfalls von Ehrenamtlichen initiierte „Internationale Begegnungscafé“ sei ein wöchentlicher Treff von Flüchtlingen und Einheimischen.

Doch auch auf der Seite der Flüchtlinge gäbe es großes Engagement. Sehr deutlich sei an dem Abend geworden, wie sich Menschen aus Syrien, dem Irak und dem Iran oder von der Elfenbeinküste bemühten, Deutsch zu lernen. Vermittelt würde die Sprache in Deutschkurzen, doch noch leichter lernten die Schutzsuchenden, wenn sie über gute (nachbarschaftliche) Kontakte zu Deutschen verfügten. Da leiste der „Runde Tisch Migrationsarbeit“ durch seine viele Aktivitäten wertvolle Hilfe.

Er möchte dem Land etwas zurückgeben, das ihn aufgenommen habe, sagte Jean-Paul Ouomblegnon, Diplom- Soziologe von der Elfenbeinküste. Derzeit arbeite er in einer Baumschule und warte auf sein Asylverfahren. Lieber würde er in seinem Beruf arbeiten, sagte er, er in seiner Heimat als politischer Oppositioneller verfolgt werde. Ziad Alnajc betonte, dass Flüchtlinge arbeiten und Kontakte zur Bevölkerung bekommen müsste, aber lange Wartezeiten und Ungewissheit würden mutlos machen.

Bürokratische Hürden

Inka Rothenhäusler, eine der ehrenamtlichen Unterstützerinnen der Flüchtlinge beklagte, dass es noch große bürokratische Hürden gäbe, die eine Arbeitsaufnahme sehr erschwerten. Dazu gehörten z.B. das lange Asylverfahren, die Übersetzung von Dokumente und die Anerkennung von Berufsabschlüssen. Da Deutschland kein Einwanderungsgesetz mit klaren Regeln habe, gäbe es zum Asylverfahren keine Alternative, sagte MdB Meiwald. Außerdem seien die Erfahrungen von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt von Enttäuschungen geprägt. Im Ammerland gäb es immer mehr Firmen, die wegen des Mangels an Facharbeitern Flüchtlinge unbürokratisch einstellen würden.

Abdulsatter Al Kassar sagte stellvertretend für alle anderen Geflüchteten: „Wir möchten hier in Frieden und Freiheit leben und arbeiten.“ Bubak Maradin war es wichtig, den Edewechtern Dank zu sagen, die Flüchtlinge auf so vielfältige Weise helfen würden.

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