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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

A 28 wird bald wieder Großbaustelle

17.02.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-02-17T18:10:18Z 280 158

Aufwendige Sanierung Im Ammerland:
A 28 wird bald wieder Großbaustelle

Ammerland Die A 28 ist die meistbefahrene Straße im Ammerland. Und für manch einen gehört sie auch zu den großen Ärgernissen. Immer wieder gibt es Baustellen. Und wenn die beendet sind, gleicht die Autobahn zumindest gefühlt einer Huckelpiste. Die FDP hatte die zuständige Behörde in Oldenburg deshalb heftig kritisiert. Nun kam es zu einem Gespräch mit Behördenleiter Joachim Delfs.

Das Ergebnis dürfte vielen Autofahrern nicht gefallen. Denn: Zumindest der Bereich zwischen Oldenburg und der Abfahrt Zwischenahner Meer muss grundsaniert werden. Der Bereich stammt von 1974. Und eigentlich ist nach 35 bis 40 Jahren eine aufwendige Sanierung nötig. Der einzige Grund, warum das noch nicht passiert ist, liegt angeblich an einem „erhöhten Bürokratieaufwand“, hieß es.

„Für uns ist diese Aussage nicht mehr hinnehmbar“, sagt FDP-Kreisvorsitzender Michael Koch. Er meint: „Ein früheres Handeln hätte die Flickarbeiten im vergangenen Jahr verhindern können.“ Außerdem fordert die FDP einen nachhaltigen Bürokratieabbau. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Autobahnproblematik in Kurzform:

Was wurde in den vergangenen fünf Jahren an der A 28 gemacht ?

 – Erneuerung Anschlussstelle Neuenkruge (März 2012)

 – Grunderneuerung Zwischenahn-West bis Zwischenahner Meer (April bis September 2013 und März bis Oktober 2014)

 – Erneuerung Anschlussstelle Wechloy (August und September 2014)

 – Deckenerneuerung Westerstede-West bis Zwischenahner Meer (Mai bis August 2015), Fahrtrichtung Leer

 – Deckenerneuerung Apen bis Westerstede-West (Juli bis September 2015), Fahrtrichtung Oldenburg

 – Deckenerneuerung Westerstede-West bis Zwischenahner Meer (April bis Juni 2016), Fahrtrichtung OL

 – Deckenerneuerung Westerstede-West bis Apen (Juli/August 2016), Fahrtrichtung Leer

 – Sanierungsarbeiten und Schadstellenbeseitigung zwischen OL-West und Zwischenahner Meer (2015/16)

Wurde auch nachts gearbeitet ?

Die Arbeiten fanden in der Regel im Rahmen einer Sechs-Tage-Woche während Ta­geslicht statt. Nachtarbeit wurde unter „Wirtschaft­lichkeits­aspekten“ nicht vorgegeben.

Gab es Vertragsstrafen für Bauzeit-Überschrei­tungen

?

Nein. Weder Bonus-Zahlungen für besonders schnelle Arbeiten oder Strafen für Verzögerungen wurden mit den Firmen vereinbart. Hier könnten laut Behörde auch nur Tagessummen zwischen 1000 und 3800 Euro geltend gemacht werden. Diese Beträge seien für die Firmen völlig unattraktiv.

Gibt es Qualitätskontrollen nach Fertigstellung der Arbeiten ?

Eine Kontrolle, so das Amt, findet regelmäßig vor Ablauf von Verjährungsfristen statt. Für die Bauverwaltung gab es bislang keinen Anlass für Schadenersatzforderungen.

Wann kommen die nächsten Bauarbeiten ?

Das ist noch nicht absehbar. Die Behörde hat mit Abriss und Neubau der Brücken an der Oldenburger Alexanderstraße demnächst ein Riesenprojekt vor der Brust. Das wird zu Spitzenzeiten auch für Rückstaus bis ins Ammerland sorgen und den Pendlerverkehr stark belasten. Die Grundsanierung der A 28 zwischen Oldenburg und dem Zwischenahner Meer dürfte wohl erst danach erfolgen. Zusätzlich zu Großbaustellen wird es auch regelmäßig Tagesbaustellen geben.

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