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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

Apotheke boykottiert Kinderheft

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„medizini“:
Apotheke boykottiert Kinderheft

Wiefelstede „Das Heft gab es schon, als ich Kind war“, erinnert sich Ann-Katrin Kossendey-Koch. Die Wiefelstederin, die „Kossendeys Gesundheitshaus“ im Hauptort betreibt, verteilt „medizini“, eine Art Apotheken-Umschau für Fünf- bis 12-Jährige, allmonatlich selbst: 25 dieser Heftchen gehen da regelmäßig kostenlos auch über ihren Tresen an Kinder, die an Rätseln, Witzen, Comics und Denksportaufgaben sowie einem Tierposter regelmäßig ihre Freude haben, wie sie betont. Selbst Wiefelsteder Grundschulklassen lesen das Heft, weiß die Wiefelstederin. Das Januar-Heftchen aber wird Ann-Katrin Kossendey-Koch nicht an ihre kleinen Kunden und ihre Eltern weitergeben – wie mittlerweile andere Apotheker in Deutschland auch, sagt sie.

Ihren Unwillen erregt hatte in der neuesten Ausgabe des Heftes, das wie die Apotheken-Umschau vom Wort & Bild-Verlag herausgegeben wird, ein Figurtest unter der Überschrift „Wie zufrieden bist du mit deiner Figur?“ Darin werden Fragen gestellt wie „Du siehst Fotos von schönen, schlanken Stars. Was denkst du?“ oder „Alle in deiner Klasse tragen jetzt diese superengen Hosen. Bei dir sitzen sie viel zu knapp und sehen nicht gut aus. Was tust du?“ Illustriert ist der Test auch mit einem Foto, auf dem ein Mädchen im Spiegel prüfend die eigene Figur betrachtet. „Damit wird dem Thema Schlankheitswahn Raum gegeben, den es in dieser Altersgruppe nicht haben sollte“, ist die Wiefelstederin entschlossen, den noch so jungen Kindern ihre Unbedarftheit noch ein wenig länger zu erhalten. Der Test arbeite mit Suggestivfragen, die darauf abzielen, dass sich Fünf- bis 12-Jährige Gedanken über die eigene Figur machten. Kossendey-Koch: „Das ist nicht der richtige Weg, um Kindern eine gesunde Ernährung näherzubringen.“

Folglich hat die Wiefelstederin über Facebook einen Aufruf an Kollegen gestartet, die Januar-Ausgabe des „medizini“ zu boykottieren und nicht an Kunden weiterzugeben. „Nicht nur im Ammerland beteiligen sich Kollegen bereits daran“, freut sich die Initiatorin der Aktion. Auch viele Eltern hätten sich positiv zum Boykott geäußert.

Auch eine Apotheke in Baden-Württemberg verteilt die Januar-Ausgabe der „medizini“ nicht, wie sie auf ihrer Homepage (www.postapotheke.biz) mitteilt. „Als Eltern von kleineren und größeren Kindern finden wir es falsch, bereits in diesem Alter Druck in Richtung ,Bin ich zu dick?’ aufzubauen bzw. den Blick in Richtung Schlankheitswahn zu schärfen“, heißt es dort. Und: „Laut Chefredakteur sei dies nicht gewollt: man wolle die Kinder vor Magersucht schützen und zu diesem Thema sensibilisieren. Wir halten den gewählten Weg aber für falsch.“ So sieht es auch die Initiatorin der Aktion. Kossendey-Koch: „Die Apotheken sollten das Vertrauen, das die Kunden zu ihnen haben, nicht durch solche Tests gefährden.“

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