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NWZonline.de Region Ammerland Wirtschaft

„Bahnstrecke ausbauen, Lärm reduzieren“

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Schienenverkehr:
„Bahnstrecke ausbauen, Lärm reduzieren“

Bad Zwischenahn Bis 58 Millionen Tonnen Güter werden jedes Jahr auf dem Schienennetz durch das ganze Land geschickt. Tendenz steigend. Das gelte selbstverständlich auch für den Lärm auch im Kurort Bad Zwischenahn, betont der Ortsverbandes der Grünen in einer Pressemitteilung.

Der hatte sich dieses Themas auf seiner ersten Veranstaltung im neuen Jahr angenommen. Gast und Referent war der Vorsitzende des Vereins „Bürgerinitiative Bahnlärm Bad Zwischenahn“, Wilfried Tebjen.

Sehr ausführlich habe dieser die Bedenken bezüglich des zunehmenden Güterverkehrs und des dazu gehörenden Bahnlärms dargelegt, berichtet Karin Rohé aus dem Ortsverband. Als besonders unangenehm werde in der Nacht der von den Graugussbremsen gemachte Lärm wahrgenommen, so Tebjen.

Die Lärmbelastung könne, so der Vorsitzende der Bürgerinitiative relativ einfach durch neue, moderne Räder und Achsen reduziert werden. Auch flache, achshohe Lärmschutzwände entlang der Gleise sowie moderne, bessere und deutlich leisere Bremsanlagen seien denkbar. „Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden und bekannt, werden aber nur ungenügend von der Bahn umgesetzt“, so Tebje. Auch sollte über eine Temporeduzierung, besonders während der Nachtfahrten, nachgedacht werden.

„Wir Grünen machten in der anschließenden Bewertung deutlich, dass wir für den Ausbau der Bahnstrecke sind, wie die Bürgerinitiative Bahnlärm Bad Zwischenahn, und gleichzeitig für eine deutliche Reduzierung des Bahnlärms“, so Rohé weiter. „Ein Kurort wie Bad Zwischenahn braucht einen gut funktionierenden Bahnanschluss für seine Bürger und Besucher. Damit kann für alle Altersgruppen eine Mobilität auch ohne das Auto garantieren werden.“

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