Straßenverkehr
Radler sollten Umwege fahren
Radweg an Oldenburger Straße wird auf 2,8 Kilometer saniert
Radweg an Oldenburger Straße wird auf 2,8 Kilometer saniert
Bad Zwischenahn Der Fahrradweg entlang der Oldenburger Straße soll komfortabler werden – und sicherer. Doch bevor die gut 2,8 Kilometer zwischen Hermann-Löns-Straße und Feldlinie von Radlern künftig auf größerer Breite genutzt werden können, gilt genau für diese Verkehrsteilnehmer größte Vorsicht.
Durch den starken Straßenverkehr, dessen Geschwindigkeit für die Zeit der Bauarbeiten auf 50 Stundenkilometer begrenzt worden ist, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen auf der Oldenburger Straße. Einige Radfahrer nutzen nicht die ausgeschilderte Umleitungsstrecke – die über die Wiefelsteder Straße/Heinrichstraße führt –, sondern fahren stattdessen auf der stark frequentierten Fahrbahn.
„Die Gemeindeverwaltung empfiehlt allen Radfahrern, die Richtung Kayhauserfeld/Oldenburg und umgekehrt fahren wollen, schon beim sogenannten „Trogbauwerk“ die Bahn zu überqueren und dann über die Straßen Hornbusch/Hermann-Löns-Straße/Wollgrasweg wieder auf den Bahnradweg in Richtung Oldenburg zu fahren“, rät Amtsleiter Karl-Heinz Bischoff eindringlich. Aus Sicherheitsgründen sollte die Fahrbahn der Oldenburger Straße gemieden werden. Die Bahnlinie könne dann beim Bahnübergang an der Feldlinie wieder überquert werden.
Im Laufe des kommenden Montags, 19. November, sollen nach Auskunft der Bahn auch die drei zurzeit gesperrten Bahnübergänge (Hermann-Löns-Straße, Kammakerweg und Mühlenweg) wieder geöffnet werden. Spätestens ab Dienstag kann dann von allen Radfahrern auch der Bahnradweg nördlich der Bahn wieder benutzt werden.
Noch rund zwei Wochen werden die Arbeiten an dem Radweg dauern, der auf der gesamten Länge auf 1,80 Meter verbreitert wird. Kommende Woche soll (wenn das Wetter mitspielt) die Deckschicht eingebaut werden.
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Über den Autor
Markus Minten
Redaktion Bad Zwischenahn
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Leserkommentare
Die Radfahrer sollen sich während der Bauarbeiten durch den Schlamm wühlen, auf dass die Autofahrer nicht ihren gesetzlich vorgegebenen Pflichten nachkommen müssen.
Wo leben wir eigentlich, dass sowas möglich ist?
Den Weg an der Bahnlinie halte ich für unzumutbar. Man ist dort so langsam, das man auf der längeren Straße nicht mehr Zeit benötigt. Bei Regen wird diese "wassergebundene Decke" zur Schlammpiste. Aber es geht ja nur um Radfahrer, die sollen sich mal nicht so haben.