Ohne Kupfer gibt es keine Fortschritte beim Null-Emissions-Auto
In den Motoren elektrobetriebener Fahrzeuge verbergen sich große Wicklungen aus Kupferdraht. BILDer: djd/Siemens AG, Pictures of The Future 
Noch streiten die Experten darüber, ob der „Peak Oil“ – der Punkt mit der größten möglichen Erdölfördermenge – bereits überschritten ist oder erst in wenigen Jahren bevorsteht. Klar ist indes, dass der Rohstoff, der die Industrialisierung des 20. Jahrhunderts befeuert hat, nicht unendlich zur Verfügung steht und die Suche nach Alternativen über kurz oder lang unausweichlich ist. So hat auch die Entwicklung alternativer Antriebe für den Individualverkehr in den vergangenen Jahren Fahrt aufgenommen.
Hybridfahrzeuge mit einer Kombination aus Benzin- und Elektroantrieb und selbst rein elektrisch betriebene Fahrzeuge sind heute im Straßenbild keine Exoten mehr. Die Erzeugung, Speicherung und verlustarme Leitung von Strom spielt in den modernen Fahrzeugkonzepten eine wichtige Rolle. Bereits in einem herkömmlichen benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeug waren rund 25 Kilogramm Kupfer für Leitungen und Wicklungen im Anlassermotor und anderen Elektromotoren verbaut. Der Anteil des roten Metalls wird in Zukunft noch erheblich steigen. Wo immer elektrische Energie eine Rolle spielt, ist Kupfer aufgrund seiner guten Leitfähigkeit mit von der Partie.
Besonders die leistungsstarken Antriebsmotoren von Elektrofahrzeugen haben einen großen Hunger auf Kupfer, denn auch in diesen Antriebsaggregaten sind die Wicklungen aus Kupferdraht gefertigt. Anders als bei Erdöl und Erdgas ist aber bei Kupfer trotz der stetig steigenden Nachfrage nicht mit Versorgungsengpässen zu rechnen. Das Metall verbraucht sich auch über lange Zeit nicht. Kupfer lässt sich praktisch unbegrenzt und ohne Qualitätsverluste wieder einschmelzen und zu neuen Produkten verarbeiten. Zudem sind die weltweiten Kupfervorkommen im Boden noch lange nicht erschöpft. Unter www.kupferinstitut.de gibt das Deutsche Kupferinstitut alle Informationen zum Einsatz von Kupfer.
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