Autofahrer „schwänzen“ Service
Eine regelmäßige Kontrolle muss sein. Ein falscher Druck kann den Kraftstoffverbrauch in die Höhe treiben. 
Im Volksmund gilt das Auto immer noch als der Deutschen liebstes Kind. Doch wenn es um eine regelmäßige Wartung und Kontrolle in der Fachwerkstatt geht, erweisen sich immer mehr Autofahrer als nachlässig. Jedes dritte zugelassene Fahrzeug hat laut DAT-Report 2010 im vergangenen Jahr überhaupt keine Inspektion erhalten - obwohl sie von den Fahrzeugherstellern mindestens einmal jährlich empfohlen wird. Ein Versäumnis, das sich rächen kann: in Form teurer Folgeschäden, aber auch durch verborgene Gefahren.
Drohende Defekte an Verschleißmaterialien wie Bremsen oder Reifen entwickeln sich schleichend und werden ohne regelmäßigen Werkstattbesuch nicht rechtzeitig erkannt. Wenn unterwegs plötzlich der Reifen platzt oder gar die Bremse versagt, ist das Erschrecken umso größer. „Die Kosten für eine aufwendige Instandsetzung der Bremsanlage sind oft wesentlich höher als der Aufwand für eine frühzeitige Wartung“, sagt Peter Groß, Leiter des Produktmanagements bei Vergölst.
Gerade bei der Bremsanlage hat die Sicherheit stets Vorfahrt. Bremsbeläge, aber auch Bremsscheiben und -trommeln sollten regelmäßig kontrolliert und – wenn nötig – gegen neue ersetzt werden, rät Peter Groß. „Nach den Erfahrungen, die wir in den Werkstätten machen, unterschätzen Autofahrer oft, wie wichtig ein guter Zustand der Bremsflüssigkeit ist.“ Die Flüssigkeit hat die Aufgabe, die Bremskräfte vom Pedal bis zum Bremsbelag zu übertragen. Bauartbedingt entstehen hier Temperaturen bis zu 700 Grad Celsius.
Diese Funktion ist nur sichergestellt, wenn die Bremsflüssigkeit regelmäßig überprüft und spätestens alle zwei Jahre erneuert werden. Der Grund: Die Flüssigkeit ist hygroskopisch, zieht also während der Betriebszeit kontinuierlich Wasser an. Wird der Wasseranteil mit der Zeit zu hoch, sinkt die Siedetemperatur der Bremsflüssigkeit.
Zudem ist es wichtig, Bremsflüssigkeiten nicht untereinander zu mischen. Das Auffüllen mit einer falschen Flüssigkeit kann zu teuren Schäden im Bremssystem führen. Bei vielen Fahrzeugen, die mit ABS oder ESP ausgestattet sind, muss beim Service die Anlage mit Hilfe eines Fahrzeug-Diagnosecomputers entlüftet werden, der in guten Fachwerkstätten vorhanden ist.
Autoreifen verschleißen zwangsläufig durch den Gebrauch. Doch ein falscher Luftdruck kann die Lebensdauer entscheidend verkürzen. „Ein zu geringer Druck bewirkt eine schnellere Abnutzung und treibt zudem den Kraftstoffverbrauch nach oben“, sagt Peter Groß, Leiter des Produktmanagements bei Vergölst. Fachwerkstätten (Adressen unter www.vergoelst.de) bieten daher einen kostenlosen Reifencheck an.
Zum Service gehören die Messung der Profiltiefe, die Überprüfung des Abriebbildes, von Luftdruck, Reifenalter und eventuellen Verletzungen. Gerade kleine Beschädigungen am Reifen können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden, fatale Folgen haben. „Zusätzliche Sicherheit bieten Reifendruckkontrollsysteme im Fahrzeug, die ab 2012 Pflicht in neuen Autos werden. Bereits heute lassen sich diese Systeme auch nachrüsten“, so Peter Groß weiter.
Darüber hinaus sollten Autofahrer selbst mindestens alle 14 Tage den Reifendruck nachmessen und wenn nötig korrigieren. Mit speziellen Reifenfüllungen wie beispielsweise Vergölst Power Air fährt es sich besonders sicher. Bei dieser Befüllung bleibt der Druck aufgrund einer besonderen Molekularstruktur konstanter, mit positiven Folgen für die Lebensdauer der Reifen und den Kraftstoffverbrauch.
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