19. Juni 2010


Jörg ist auch als Auszubildender der „König der Landmaschinen“

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Momentan herrscht Hochsaison bei der Grünfutter- bzw. Heuernte. Die Landwirte setzen ihre Maschinen viele Stunden am Tag ein und sind auf deren reibungsloses Funktionieren angewiesen. Ein Ausfall der Erntemaschinen kann den Verlust der gesamten Ernte bedeuten und ist ein enormer finanzieller Schaden.

Das weiß auch der Auszubildende Jörg König. Seine Eltern betreiben einen landwirtschaftlichen Hof in Augusthausen in der Gemeinde Stadland. Schon in jungen Jahren lernte der heute 19-Jährige die täglichen Abläufe in der Landwirtschaft kennen und begann sich für die Traktoren und das gesamte Drumherum zu interessieren. Zusammen mit seinem Vater reparierte er kleinere Schwachstellen und fand gefallen am Schrauben und Basteln. „Für mich war schnell klar, dass ich Landmaschinenmechaniker werden möchte.“ erinnert sich Jörg König.

Der Weg zur Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker war dann nicht mehr weit und er fand nach einem Praktikum eine Lehrstelle im Ausbildungsbetrieb Landmaschinen Imken in Schweiburg. Heute ist Jörg König im 3. Lehrjahr, und er hilft den Gesellen beim Auseinanderbauen der großen Maschinen. „Zu zweit lassen sich die schwere Einzelteile besser bewegen“, weiß der junge Stadlander. Jetzt in der Hochsaison stehen die Hallen voll mit Treckern und Zubehör.

Es gibt viel Arbeit, und sie muss zügig erledigt werden, damit die Maschinen wieder schnell zum Einsatz kommen. Für die riesigen Reifen mit über 100 Kilogramm Gewicht steht eine Reifenmontiermaschine zur Verfügung. Jörg König rollt die großen Treckerreifen dorthin, als seine es Gymnastikbälle. Neulich durfte er eine Zapfwellenkupplung eigenständig ausbauen und wurde dabei von einem Gesellen beaufsichtigt. „Ich will den Beruf gerne weitermachen“, sagt Jörg König, der sich nach der Gesellenprüfung auf die Suche nach einem Arbeitgeber machen wird.

Der Beruf des Mechanikers für Land- und Baumaschinentechnik erfordert Spezialwissen, da die Maschinen in ihrer Bauweise und Technik immer moderner und komplexer werden. Die duale Ausbildung beträgt dreieinhalb Jahre und wird in Landwirtschafts- und Forstbetrieben, in Werkstätten und bei Maschinenherstellern durchgeführt.

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Mit ein paar Jahren Berufserfahrung kann man sich zum Servicetechniker/In Land- und Baumaschinen weiterbilden. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Meister/in für Landmaschinentechnik.






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