Zu Teuer:
Deutsche verzichten lieber aufs Taxifahren

Rund jeder Zweite ist im vergangenen Jahr nicht in ein Taxi eingestiegen. In einer Umfrage sprechen sich 38 Prozent für eine Regulierung des Taximarktes aus.

Berlin Die Mehrheit in Deutschland findet Taxifahren zu teuer und verzichtet darauf. Rund jeder Zweite (53 Prozent) fuhr in den vergangenen zwölf Monaten nicht mit einem Taxi, geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Jeder Dritte nutzte es demnach seltener als ein Mal im Monat. 57 Prozent erklärten, die Preise seien aus ihrer Sicht zu hoch, lediglich 18 Prozent finden sie „gerade richtig“.

Dabei sind 38 Prozent der Meinung, der Taximarkt sollte reguliert werden, um Fahrtsicherheit und die Rechte der Fahrer zu schützen. Für eine Liberalisierung, die den Wettbewerb fördern würde, sprach sich zugleich gut jeder Vierte aus (28 Prozent).

In Deutschland hatte war der amerikanische Fahrdienst-Vermittler Uber versucht, sich über geltende Einschränkungen hinwegzusetzen und auch Privatleuten eine Plattform gegeben, um mit ihren eigenen Autos Fahrgäste günstiger als im Taxi zu befördern. Taxi-Branche und Behörden gingen rechtlich dagegen vor und der entsprechende Dienst UberPop ist inzwischen eingestellt worden.

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel

Newsletter

Das Team vom NWZonline Newsletter

MONTAGS BIS FREITAGS

die wichtigsten Nachrichten vom Tage in Ihrem Postfach.
article
b7f3613c-9cbf-11e5-b61f-ee2059be45da
Zu Teuer
Deutsche verzichten lieber aufs Taxifahren
Rund jeder Zweite ist im vergangenen Jahr nicht in ein Taxi eingestiegen. In einer Umfrage sprechen sich 38 Prozent für eine Regulierung des Taximarktes aus.
http://www.nwzonline.de/auto-motor/deutsche-verzichten-lieber-aufs-taxifahren_a_6,0,1133406431.html
08.12.2015
http://www.nwzonline.de/rf/image_online/NWZ_CMS/NWZ/2014-2016/Produktion/2015/12/08/THEMEN/MOTOR_1/Bilder/cropped/3tbl2147-kC0G--600x337@NWZ-Online.jpg
Motor,Zu Teuer
Motor

Motor

Unfall Mit „autopilot“

Tesla war bei Todes-Crash zu schnell unterwegs

Washington Der Wagen fuhr mit rund 119 Kilometern pro Stunde. Erlaubt waren auf dem Abschnitt rund 105 Kilometern pro Stunde. Die Ermittlungen können sich noch lange hinziehen, heißt es.